Neues aus Wolfschlugen
Öffentliche Begehung der neuen Naturbegräbnisstätte...
Erstelldatum03.07.2026
Am Mittwoch, 1. Juli fand die öffentliche Begehung der neu geschaffenen Naturbegräbnisstätte statt, zu der rund 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger erschienen. Bei angenehmem Sommerwetter begrüßte Bürgermeister Matthias Ruckh die Gäste sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bestatter u.a. der Fa. Riempp, die Presse sowie Vertreter des Gemeinderats.
In seiner Ansprache erinnerte Herr Ruckh an das Friedhofskonzept, das im Jahr 2021 begonnen wurde und nun mit der Fertigstellung der Naturbegräbnisstätte seinen letzten Baustein erhalten hat. Die Anregung kam aus der Bürgerschaft in einem der Workshops, der nun umgesetzt werden konnte. Die Wünsche der Bürgerschaft konnten in diesem Konzept teilweise berücksichtigt werden. Dadurch verfüge die Gemeinde nun über einen Friedhof, der individuell und nach Bedarf belegt werden könne – von klassischen Bestattungsformen bis hin zu naturnahen Ruhestätten.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzepts war die Sanierung der Aussegnungshalle, die im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde. Für rund 1,35 Mio. Euro wurde das Gebäude saniert. Besonders hervorzuheben ist der nun barrierefreie Zugang sowohl zur Halle als auch zum Friedhof, der allen Besuchern einen erleichterten Zugang.
Viele Wolfschlugener Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich ein eigenes Bild von der neuen Anlage zu machen. Bürgermeister Matthias Ruckh begrüßte an der Aussegnungshalle Gemeinderat Maurer sowie die gekommenen MitbürgerInnen. Neben neuer Grabformen und der Schaffung des sozialen Treffpunkts am überdachten Pavillon ist mit der Naturbegräbnisstätte Waldruhe Wolfschlugen im angrenzenden Gemeindewald Sauhag ein weiterer Schritt, die Friedhofskultur der Gemeinde zukunftsorientiert und zugleich bürgernah weiterzuentwickeln.
Seit April dieses Jahres sind Bestattungen in der Naturbegräbnisstätte im Wald neben den Waldfriedhof möglich. Bürgermeister Ruckh und Heike Schindler vom Standesamt und Friedhofsverwaltung erläuterten den Plan sowie Fragen zur Bestattung. Der Infoflyer ist auf der Homepage der Gemeinde und im Rathaus aktuell erhältlich. Die Begehung bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, sich über die Gestaltung und die vorgesehenen Bestattungsformen zu informieren. Insgesamt 60 Bäume mit je 8 Urnenplätzen stehen zur Verfügung. Es wird auch Bäume geben für Partnerbestattungen.



