Das Rathaus informiert: Gemeinde Wolfschlugen

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Aktuelles aus dem Rathaus

Warnung vor Fake-E-Mails von Matthias Ruckh

Autor: Frau Speidel
Artikel vom 21.11.2018

Warnung vor Fake-E-Mails von Matthias Ruckh – E-Mail-Adresse M.Ruckh@Wolfschlugen.de missbräuchlich verwendet!

Information über Schadsoftware durch angebliche E-Mail-Rechnungen von vermeintlich bekannten Absendern

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

in den letzten Tagen und Wochen häufen sich die Rückfragen verschiedener Bürgerinnen und Bürger, die Mails mit Zahlungsaufforderungen, Mahnungen oder Angeboten erhalten von Absendern, die die Mail-Adresse M.Ruckh@Wolfschlugen.de enthalten. Auffällig an den Mails sind teilweise ähnliche bzw. falsche Schreibweisen, englische Wörter im Betreff oder aber Sonderzeichen wie „$“, „%“ oder ähnliches. Die Mails enthalten häufig Anhänge, zu deren Öffnung aufgefordert wird. Sofern die Anhänge im guten Glauben geöffnet wurden, besteht die Gefahr, dass Sie sich Vieren, Würmer oder Spam-Software auf Ihren Rechner geholt haben. Häufig werden diese Mails an Bürgerinnen und Bürger gesandt, die von mir geschäftlich oder privat Mail-Kontakt haben oder hatten. Ich habe die mir bekannten Mails an das Polizeirevier Nürtingen weitergeleitet und Strafanzeige gegen unbekannt erstattet. Die Abteilung Cybercrime der Polizei recherchiert derzeit noch nach den Tätern. Vermutlich wird aber dieser von einem Server aus im Ausland handeln, weshalb eine Verfolgung schwierig bis unmöglich sein wird. Folgende Vorgehensweise bitte ich Sie zu beachten:

1.     Die Gemeinde verschickt keine Mahnungen, Zahlungsaufforderungen per Mail! Außer es hätte
        vorher ein telefonischer Kontakt stattgefunden, in dem dies ausdrücklich vereinbart wurde

2.     Achten Sie auf den Betreff sowie v.a. auf die korrekte Schreibweise des Absenders. Auf keinen
        Fall den Anhang öffnen!

3.     Leiten Sie bei einem Schadensfall im Unternehmen bitte die Mail direkt an die Polizei, Abteilung
        Cybercrime weiter.

Die Mail-Adresse lautet: Cybercrime@polizei.bwl.de  
Die Ansprechstelle auch für Fragen erreichen Sie unter: Tel. 0711/5401-2444.

4.     Das Polizeirevier Nürtingen ist unter Tel. 07022-92240 erreichbar.

5.     Löschen Sie danach einfach die Mail umgehend.

Die Polizei verzeichnet aktuell ein erhöhtes Aufkommen von elektronisch versandten angeblichen Rechnungen. Die Gefahr geht von den im E-Mail-Anhang befindlichen Word-Dokumenten aus. Teilweise geben die Täter auch die Änderung der Rechnungsanschrift oder der Bankverbindung vor und verweisen ebenfalls auf ein im Anhang befindliches Word-Dokument. Die Täter fälschen mit technischen Mitteln die Absender-E-Mail-Adresse und täuschen bekannte Absender vor, um die Empfänger so in Sicherheit zu wiegen.

Die häufig als "Rechnung.doc" bezeichnete Datei in der Anlage startet nach Anklicken das auf dem Rechner installierte Programm für Textverarbeitung. Dieses öffnet dann in der Regel ein Dialogfenster mit dem Hinweis, dass so genannte "Makros" im Dokument enthalten sind. Makrofunktionen sind bei neueren Versionen der Office-Programme aus Sicherheitsgründen standardmäßig nicht aktiviert. Das Programm erfragt vom Benutzer, ob Makros manuell aktiviert werden sollen und weist zusätzlich auf das Sicherheitsrisiko hin.

Die E-Mail-Verfasser nutzen hier die Sorglosigkeit vieler Anwender im Umgang mit Word-Dokumenten aus und animieren die Adressaten zur Aktivierung der Makros. Dies führt in diesem Fall zur Ausführung von im Word-Dokument enthaltenen Programmcodes. Über das Internet wird Schadsoftware auf den betreffenden Rechner heruntergeladen und automatisch gestartet.

Um sich vor derartigen Angriffen auf Ihre Computersysteme zu schützen, rät das Landeskriminalamt Baden-Württemberg:

·       Seien Sie äußerst vorsichtig im Umgang mit Word-Dokumenten, die Ihnen als E-Mail-Anhang 
        geschickt werden. Dies gilt auch bei bekannter Absender-Adresse.

·       Wenn Sie eine derartige Anlage dennoch öffnen, unterlassen Sie unbedingt das Aktivieren von
        "Makros" in Ihrem Textverarbeitungsprogramm, auch wenn Sie dazu aufgefordert werden.

·       Ältere Office-Versionen aktivieren "Makros" innerhalb von Dokumenten automatisch. Deaktivieren
        Sie deshalb unbedingt in den Programmeinstellungen die automatische Aktivierung von Makros.

·       Wenn es trotz aller Vorsicht zu einer Infizierung mit Schadsoftware kommt, nehmen Sie den
        Rechner unverzüglich vom Netz.

·       Überprüfen Sie Ihr Rechnersystem regelmäßig mit aktueller Anti-Viren-Software.

·       Erstellen Sie regelmäßig Backups und bewahren Sie diese auf externen Systemen auf.

Sollte auf Ihrem Computersystem Schadsoftware eingeschleust worden sein, können Sie als betroffenes Unternehmen oder Behörde Anzeige bei der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) erstatten.

Zentrale Ansprechstelle Cybercrime
beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg

Die ZAC dient als zentraler Ansprechpartner für die Wirtschaft und Behörden in allen Belangen des Themenfeldes Cybercrime.

Erreichbarkeit der ZAC:
Telefon: +49 (0)711 5401 2444
E-Mail: cybercrime@polizei.bwl.de

Ich bedaure sehr, dass in meinem Namen derartige Betrugsmaschen versucht werden und bitte Sie im Umgang mit Mails um erhöhte Vorsicht.

Ihr
Matthias Ruckh