Willkommen
Gemeinde
Rathaus
Politik & Gremien
Erziehung & Bildung
Kindertageseinrichtungen
Tageselternverein Kreis Esslingen e. V.
Schulen
Kernzeitbetreuung Grundschule Wolfschlugen
Musikschule Wolfschlugen e.V.
Bücherei
Volkshochschule
Mausklick-Gemeinschaft Wolfschlugen e. V.
Gesundheit & Soziales
Kirchen
Kultur, Freizeit & Vereine
Kontakt
Marktplatz
Gemeinde Wolfschlugen
Pädagogik
Home Suchen Sitemap Druckversion

Kindergarten Beethovenstraße

Der Tagesablauf

Der Tag im Kindergarten untergliedert sich in freies Spiel, Aufräumphase, Aktionsphase sowie Gartenzeit.
Während den Freispielphasen finden Fördergruppen und freie gezielte Angebote zur Materialerfahrung statt.
Hierbei werden die Kinder in verschiedene Techniken und Materialen eingeführt, um dann (je nach Alter und Angebot)
selbsttätig werden zu können. Jeder Funktionsraum bietet unterschiedliche Angebote an.
Ebenfalls werden Geburtstage in dieser Zeit gefeiert. Während des Freispiels sind alle Räume, Flure und Nebenzimmer geöffnet.
Je nach Personal und Angebot ist der Garten im Freispiel für die Kinder bespielbar.

Während des freien Spiels werden gezielte Kinderbeobachtungen von den jeweiligen Erzieherinnen durchgeführt.
Resultierend aus diesen Beobachtungen werden nach der Auswertung in den Kinderbesprechungen, Interessensgruppen
gebildet und Aktivitäten entwickelt. Ab ca. 10.30 Uhr ist die Aufräumzeit. An den Aktionstagen (Di. und Mi.) finden
im Anschluss die Interessensgruppen, Kleingruppenaktivitäten, jahreszeitliche Themenkreise statt. Einmal wöchentlich (Do.)
führt jede Erzieherin mit ihren Bezugskindern einen Bezugskreis durch. 

 

Die offene Abholphase beginnt ab 12.15 Uhr. 

Für die Kinder die am Mittagessen teilnehmen bis 13.15 Uhr.


Mittagessen

Kinder die das Betreuungsmodell 3 und 4 gebucht haben, nehmen an unserem Bio-Mittagessen teil.
Ab 12.30 essen die Kinder in zwei Gruppen, mit jeweils 1-2 Erzieherinnen.
Ab 13.00 Uhr begeben sicj diese Kinder in eine ruhige und gemütliche Phase.
Um 14.00 Uhr beginnt die Abholzeit bzw. Übergabe in die Nachmittagsbetreuung (jeweils Di. und Do.)


Mittagessen für die Jüngsten

Kinder die unter 3 Jahre und 6 Monate alt sind, brauchen entwicklungsbedingt eine ruhigere und intensivere Betreuung.
Daher gehen diese Kinder bereits um 11.30 Uhr mit einer Erzieherin zum Mittagessen.
Im Anschluss werden sie von einer Erzieher in den Ruheraum begleitet.
Dort steht jedem Kind ein persönliches Bett zur Verfügung, in dem es bis 13.45 Uhr ruhen kann.
Anschließend werden die Kinder von den Eltern abgeholt oder nehmen an der Nachmittagsbetreuung teil.

 

Bewegungsangebote  

Im Kindergarten gibt es einen seperaten Turn- und Geräteraum. Das Angebot richtet sich nach dem Bedürfnis
und dem Entwicklungsstand der Kinder und wird jeweils ein Jahr lang von einer Erzieherin aufbauend vorbereitet und durchgeführt.
Eingesetzt werden hierzu Großgeräte wie z.B. Kasten, Sprossenwand, Bank, Kleingeräte wie z.B. Bälle, Reifen, Rollbretter,
sowie verschiedene Musikrichtungen wie z.B. Klassik, Kinderlieder für Tanz und rhythmische Früherziehung.

Außerdem bieten wir den Kinder Rhythmikstunden, Bewegungsspiele, Bewegungslandschaften u.v.m.
   

Bistro 

Der liebevoll eingerichtete Bistrobereich im Kindergartenfoyer ist jeden Tag geöffnet.
Treffpunkt für alle Kinder/Erzieher für eine kleine Vesperpause.
Mitgebracht wird das Essen von zu hause.
Getränke (Tee, Sprudel) so wie Geschirr und Besteck sind vorhanden. Wir achten auf gesundes und müllarmes Vesper.
Die Kinder können ab 7.00 - 100 Uhr im Bistro essen.
Jeden Tag steht den Kindern ein gesunder Obst- und Gemüseteller bereit.
Dank unserer Spendenaktion "Schulfrucht" werden wir von einer heimischen Bauern beliefert.
Wir sammeln alle drei Monate 10 €uro Bistrogeld ein. Dafür werden Getränke und Sachen für Back- bzw. Kochaktionen gekauft.

 

Koch- und Backaktionen

Kochen und Backen finden in unregelmäßigen Abständen statt.

In Abstimmung mit den Kindern wird entschieden was gekocht wird. Gemeinsam werden die Zutaten eingekauft.
Für ein gutes Gelingen helfen alle am Kochtag mit. (Kinder, Erzieher und Eltern).

Es wird gewaschen, geschnitten und der Tisch gedeckt.
Doch der Höhepunkt ist das Mittagessen in großer Runde.
Wir wünschen uns allen einen guten Appetit und lassen es uns so richtig schmecken.

 

Sprachförderung

Sprachförderung passiert immer und überall. Die sprachliche Bildung ist uns sehr wichtig.
Deshalb geschieht Sprachförderung alltagsintegriert und dem kindlichen Kontext entsprechend.

Das in der Gemeinde Wolfschlugen entwickelte Sprachkonzept lehnt sich an SPATZ an und hilft
den Kindern mit Sprachförderbedarf beim Spracherwerb, Sprachbildung und Wortschatz.
In unserer Einrichtung arbeiten zwei Sprachexperten, die für die intensive und alltagsintegrierte Sprachförderung
zuständig sind. Gemeinsam mit der Bezugserzieherin erstellt sie für jedes Kind einen individuellen Förderplan.
Sprachförderung kann jedoch nur gelingen, wenn die Familie ihr beim Spracherwerb unterstützt.

Sprachliche Förderung bei uns, z.B. durch: 

  • Anregung zur Meinungsäußerung

  • Nacherzählung                     

  • Rollenspiel

  • Bereitstellung / Vorlesen von Bilderbüchern

  • Singspiel

  • Tischspiel

  • Geschichten, Reime, Fingerspiele

     

Gesprächskreis 

Es treffen sich hier eine Kleingruppe von Kindern. Dort können sich die Kinder als Gesamtgruppe wahrnehmen und erleben.
Erfahrungen, Erlebnisse, Wünsche und Ideen werden ausgetauscht.

Die Kinder lernen sich zuzuhören und sich gegenseitig aussprechen zu lassen.

 

Kreisspiele

Erinnern Sie sich vielleicht noch an die Spiele „ Dornröschen war ein schönes Kind“, „Katz und Maus“ oder „Schmetterling du kleines Ding“ aus ihrer Kindheit.
Diese Spiele von früher sind auch heute bei den Kindern noch sehr beliebt. Auch neue Spiele lernen sie in den regelmäßig statt findenden Spielkreisen kennen.

Die Kinder können in verschiedenen Rollen agieren und ihre Freude am Spiel in Liedern und Bewegung ausdrücken. Diese erfolgen nach unserem Aufräumkreis.

 

Gezielte Aktivitäten in alterspezifischen Gruppen

In unserem Kindergarten werden verschiedene Aktivitäten angeboten. Hierbei wird darauf geachtet, dass für jedes Alter und jeden Entwicklungsstand etwas passendes angeboten wird.
In Kleingruppen ( ca. 6-10 Kinder ) werden die Interessen der Kinder aufgenommen und zum Thema gemacht. Ein intensives Arbeiten mit den einzelnen Kindern ist somit möglich. 
Es finden in unterschiedlichen Bereichen Kleingruppenaktivitäten statt- wie z. B. Kurzthemen ( Tiere, Farbenland, Zahlenland, usw. ),
Bewegungserziehung, Vorbereitung zu Ausflügen oder auch Erzähl ,- und Spielkreise.

  

Waldtage

Waldtage sind bei uns nicht festgelegt. Diese sind meist in Projekten oder Aktionen integriert.
Waldtage finden somit in jeder Jahreszeit statt. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, den Wald kennen zu lernen und zu erforschen. 

Ein kurzer Einblick in den Ablauf eines Waldtages:

Mit dem Bollerwagen geht es los in Richtung Waldfriedhof. Der „Platz an der Bank“ ist ein von den Kindern auserwählter Ort zum vespern und ausruhen.
Von hier aus können die Kinder auf Erkundungstour gehen, spielen, rennen sowie Naturmaterialien sammeln und Tiere beobachten.

Nach einer langen Freispielphase treffen sich die Kinder und Erzieherinnen meist zu einem gemeinsamen Angebot oder machen sich weiter auf den Weg.

 

Aufräumchef

Täglich treffen sich die Kinder aus dem Kindergarten Beethovenstrasse im Aufräumkreis, der in jedem Zimmer stattfindet.
Es wählt sich sein Aufräumzimmer selbst.

Ein Kind das Aufräumchef wird, darf die verschiedenen Aufräumarbeiten delegieren.
Alle Kinder sind mit ihren Symbolen auf einem Plakat abgebildet und die täglich wandernde Wäscheklammer gibt an, wer heute Chef ist.

Der Aufräumchef steht auf seinem Stuhl und fordert die restlichen Kinder zum Aufräumen auf, indem er sie in die verschiedenen Spielecken einteilt.
Er selber muss an diesem Tag nichts aufräumen.

Der „Chef“ überprüft, ob in allen Spielecken aufgeräumt wird und teilt den restlichen Kindern mit, wenn er zufrieden ist.

Der Aufräumchef steht für diese Zeit des Aufräumens im Mittelpunkt der Gruppe und trägt die Verantwortung.
Dadurch erlernen die Kinder Mitbestimmung und aktive Beteiligung.

  

Pädagogische Schwerpunkte

Partizipation  

Bei uns entscheiden Kinder mit!

Der Begriff Partizipation wird allgemein mit "teilhabend" übersetzt und meint "das einbezogen sein von Personen in Entscheidungen die sie betreffen".

Übertragen auf Kinder bedeutet Partizipation das Teilhaben, das Mitbestimmen und die Beteiligung der Kinder an Entscheidungsprozessen und Handlungsabläufen,

die bei der Gestaltung ihrer Lebensräume und Regelungen ihrer Lebensalltag eine Rolle spielen. (siehe auch Handwörterbuch für Erzieherinnen und Erzieher )

Der rechtliche Anspruch auf Partizipation wird im Kinder- und Jugendhilfegesetz, sowie in den entsprechenden Gesetzen der Bundesländer konkretisiert.
Danach hat jeder junge Mensch das Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf eine Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftlichen Persönlichkeit

Nicht nur die Projektarbeit sondern auch die Kleingruppenarbeit, Bezugskreise oder in alterspezifischen Gruppen, ist von unserer Haltung der Partizipation geprägt. 
Die Kinder sind immer Mitgestalter/innen des Geschehens und nicht Konsumenten.

 

Projektarbeit

Die Projektarbeit ist ein wichtiges Element in unserer Pädagogik.

Die Kinder lernen: 

  • nachzudenken, statt „nachzureden“,

  • Verantwortung zu übernehmen,

  • ihre Tätigkeit zu reflektieren,

  • eine Tätigkeitsform kennen lernen, bei der Theorie und Praxis gleichermaßen von Bedeutung sind und alle Sinne in Anspruch genommen werden,

  • selbstständig, selbstbewusst und selbstkritisch tätig zu werden,

  • in Gruppen zu arbeiten und dadurch die Teamfähigkeit zu verbessern,

  • sich positiv anzupassen,

  • sich mit dem eigenen Tun zu identifizieren,

  • ihr Meinungen und Ideen zu äußern und planen sie umzusetzen.

siehe auch Herder-Verlag „Mit Kinder in Projekten arbeiten"

 

Offene Arbeit  

 

Unser offenes Konzept bietet unseren Kindern einen Ort 

  • der Wertschätzung
  • der erfahrbaren Demokratie
  • des Erlebens
  • lebensnaher Wirklichkeit
  • der Lebendigkeit und Entspannung
  • der Entwicklungsbegleitung
  • angstfreier Entwicklung
  • der Freude
  • der Sicherheit und Akzeptanz
  • der erfahrbaren Sinnzusammenhänge
  • des Vertrauens

Die offene Arbeit bedeutet sich ständig zu bewegen und an den Bedürfnissen der Kinder zu orientieren.
Unsere Funktionsräume wurden und werden so umgestaltet, wodurch die Kinder ein entdeckendes Umfeld erleben.

 

Erziehungspartnerschaft / Zusammenarbeit mit den Eltern/ Leitbild 

Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen für das Kind.

Das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt des gemeinsamen Handelns.

 

Eingewöhnung der neuen Kinder

Ausgehend von unserem Leitbild haben wir verschiedene Wege konzeptionell festgelegt um eine Erziehungspartnerschaft
mit den Eltern und eine vertrauensvolle
Beziehung zum Kind aufzubauen. Das Wohlbefinden des Kindes ist die Grundlage des Lernens.
Aus diesem Grunde ist die strukturierte Eingewöhnung
ein wichtiger Grundstein für den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen
dem Kind und der  Bezugserzieherin.
Vor der Aufnahme findet mit den Eltern ein strukturiertes Aufnahmegepräch statt. Unter anderem wird
der genaue Tag der Aufnahme vereinbart.
Wir bitten die Eltern für die ersten Aufnahmetage (1-2 Wochen!) Zeit einzuplanen, um das Kind gemeinsam mit
der Erzieherin in den Kindergartenalltag einzugewöhnen. Nach Absprache mit der Erzieherin zieht sich die Mutter/der Vater immer mehr aus
dem Geschehen raus, verlässt zeitweise den Raum oder die Einrichtung.

 

Entwicklungsgespräche

Einmal im Jahr oder nach Bedarf, lädt die zuständige Erzieherin zum Entwicklungsgespräch ein.

Am Ende dieses Geprächs steht eine gemeinsame Zielvereinbarung für die unterstützende Entwicklung des Kindes.

 

Präsenz der Eltern

Wir legen großen Wert auf eine aktive und offene Erziehungspartnerschaft.
Bei unserem jährlich stattfindenden Bazar und Weihnachtsmarkt benötigen wir Ihre Unterstützung

Am ersten Elternabend des neuen Kindergartenjahren wird eine Helferliste angeboten in die sie sich eintragen können,
wenn sie gerne einmal aktiv am Kindergartenalltag teilhaben wollen.

Für eine Mitarbeit gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

Hausbesuch

In den ersten beiden Jahren der Kindergartenzeit haben die Eltern und das Kind die Möglichkeit eine kleine Gruppe von Kindern
mit der Erzieherin
zu einem Besuch am Nachmittag zu sich nach Hause einzuladen.


Hospitation im Kindergarten

In unserem Kindergarten gibt es für die Eltern die Möglichkeit zu hospitieren.

 
Interessantes + Wissenswertes

Pisa-Studie

Sie interessieren sich für die PISA-Studie. Über die Homepage des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin können Sie sich die Ergebnisse anzeigen lassen.

Ferienkalender Baden-Württemberg

Hier finden Sie den Ferienkalender für Baden-Württemberg bis zum Schuljahr 2014/2015.

Aus- und Weiterbildung

VHS Filderstadt
VHS Ostfildern
VHS Esslingen

VHS Kirchheim

Weitere interessante Links

Beratungsstelle für Eltern/Familien im "Haus der Familie" in Nürtingen

Infos zum Orientierungsplan

Die Fachzeitschrift für Erzieherinnen

Psychologische Beratungsstelle und Kompass-Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt beim Landratsamt Esslingen

 


 
Copyright © 2012. Letzte Aktualisierung: 05.09.2014