Newsletter Oktober 2016

Die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt

Die Themen

  • Aktuelles

- Einladung zum Treffen des Arbeitskreis Asyl

- Verlegung des Wochmarktes

- Informationen zu aktuellen Baumaßnahmen

- Wolfschlugen-Card startet am 1. Januar 2017

- Ausschreibung kommunaler Bauplätze

- Hecken, Sträucher und Bäume an Straßen und Gehwegen rechtzeitig
  zurückschneiden 

  • Neues aus dem Gemeinderat

- Nächste Gemeinderatssitzung

Sitzung am 17.10.2016

  • Veranstaltungskalender Oktober 2016

Aktuelles

Einladung zum Treffen des Arbeitskreis Asyl

Wir laden Sie recht herzlich zu unserem nächsten Arbeitskreistreffen am Dienstag, 25. Oktober 2016 um 18:45 Uhr im Sitzungssaal (Rathaus). Wir freuen uns über jede und jeden!


Verlegung des Wochenmarktes

Verlegung des Wochenmarkts Liebe Bürgerinnen und Bürger, wir möchten Sie darüber informieren, dass der Wochenmarkt auf Grund der Baumaßnahmen rund um das Rathaus an folgenden Tagen auf den Schotterplatz hinter das Rathaus (Rathausstr. 2) verlegt wird . KW 41, Mittwoch 12.10.2016 KW 42, Mittwoch 19.10.2016 KW 43, Mittwoch 26.10.2016 Ab Mittwoch, den 03.11.2016 stehen Ihnen alle Stände wieder in gewohnter Weise auf dem Rathausparkplatz zur Verfügung.


Informationen zu aktuellen Baumaßnahmen

Aufgrund der Erneuerung der Fahrbahnfläche rund um das Rathaus, werden in der Zeit vom 04.10.2016 bis voraussichtlich 04.11.2016 folgende Straßen voll gesperrt:

-        die Kirchstraße ab Einmündung Nürtinger Straße bis Gebäude Nr. 25,

-        die Rathausstraße ab Ecke Kirchstraße bis zu Gebäude Nr. 4,

-        die Friedhofstraße ab Ecke Rathausstraße bis Gebäude Nr. 3 und

-        die Brunnenstraße ab Ecke Kirchstraße bis Gebäude Nr. 3

Der Verkehr soll über die Grötzinger Straße – Hofäckerstraße – Hindenburgstraße – Nürtinger Straße/Esslinger Straße umgeleitet werden.

Die Geschäfte Metzgerei Knapp und Bäckerei Kettinger in der Kirchstraße können jedoch angefahren werden.

Das Rathaus kann mit Fahrzeugen nur über die Friedhofstraße erreicht werden.

Die betroffenen Anwohner wurden von der Gemeindeverwaltung informiert.

Das Rathaus, der Rathausparkplatz und die Freifläche an der Rathausstraße können während dieser Zeit nicht angefahren werden.

Sollten Straßenabschnitte gar nicht befahrbar sein, müssen die Müllbehälter durch die Anwohner vor die Absperrungen an die, für das Müllfahrzeug erreichbare Stellen, gezogen werden.

Bitte beachten Sie, dass dies am Abfuhrtag bis Morgens um 7.00 Uhr erfolgt sein sollte.

Die genaue Sperrung können Sie auf unserer Homepage einsehen.

Wir bitten um Beachtung der Beschilderung!

Fragen zur Baumaßnahme richten Sie bitte an:

Herr Göppinger
Kirchstr. 19
72649 Wolfschlugen
07022/5005-60
m.goeppinger@wolfschlugen.de 


Ausschreibung der kommunalen Bauplätze im Wolfloch sowie im Wiesenweg wird wiederholt

In der Gemeinderatssitzung am 19.09.2016 wurden neue Vergaberichtlinien verabschiedet. Diese treten am 01.10.2016 in Kraft. Die neuen Vergaberichtlinien finden Sie auf unserer Homepage.
In den kommenden Wochen wird die Verwaltung die 4 Bauplätze im neuen Baugebiet „Wolfloch“ sowie ein Bauplatz im Wiesenweg erneut ausschreiben. Die bisherigen Bewerber werden ebenfalls entsprechend informiert werden.


„Wolfschlugen-Card“ startet am 1. Januar 2017

Dem Wunsch des Gemeinderats auf Einführung einer Vergünstigungskarte für einkommensschwache Personen hat die Verwaltung Rechnung getragen.

Zum 01.01.2017 wird die „Wolfschlugen-Card“ eingeführt. Mit diesem Ausweis in Scheckkartenformat sind Empfänger von Sozialleistungen (Hartz IV, SGB XII, Asylbewerberleistungsgesetz) sowie Wohngeldempfänger künftig berechtigt Vergünstigungen im Freizeitbereich in Anspruch zu nehmen. Besonders erfreulich war, dass verschiedene Vereine, Kirchen und Organisationen sich sofort als Partner bereit erklärt haben. Neben der kostenlosen Nutzung der Bücherei, ermäßigten bzw. kostenlosen Eintritten bei Konzerten und Veranstaltungen, Vergünstigungen bei Mitgliedsbeiträgen können auch Freizeiten und Reisen günstiger gebucht werden. „Ich freue mich“, so Bürgermeister Matthias Ruckh, „dass bereits zu Beginn dieses breite Spektrum angeboten werden kann.“ Sicher sind sich der Rathauschef sowie die Verwaltung, dass in Zukunft bestimmt noch der eine oder andere Partner dazukommen wird.

Die „Wolfschlugen-Card“ für den berechtigten Personenkreis ist zu den Öffnungszeiten im Bürgerbüro unter Vorlage des entsprechenden Bescheides erhältlich. Die Vergünstigungskarte gilt vom 01.01.2017 bis 31.12.2017.

Folgende Vereine, Kirchen und Organisationen bieten ab Januar Vergünstigungen an:

Gemeinde Wolfschlugen:                kostenlose Nutzung der Ortsbücherei

Schola Cantorum:                           ermäßigter Eintritt bei Konzerten

Kinder- und Jugendhaus:                freier Eintritt beim Kindertreff und bei 
                                                     den Teenie-Partys
                                                          

kostenlose Teilnahme beim Sommerferienprogramm für Kinder

Ev. Kirchengemeinde:                    freier Eintritt bei Veranstaltungen der 
                                                    Kirche
                                                    Ermäßigung des „Mittwochsessen“ um 50%

EC-Jugendarbeit:                          Ermäßigung bei Freizeiten

S.V. Concordia:                            ermäßigter Eintritt bei Konzerten
                                                    vergünstigter Mitgliedsbeitrag

TSV Wolfschlugen:                        verschiedene Vergünstigungen auf
                                                    Nachfrage

VdK OV Wolfschlugen:                  10%-Ermäßigung an den Reisen und
                                                    Ausflügen

 

Hecken , Sträucher und Bäume an Straßen und Gehwegen rechtzeitig zurückschneiden

Immer wieder wird festgestellt, dass Hecken, Sträucher und Bäume in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen und Fußgänger behindern sowie Verkehrsschilder verdecken. Wir machen darauf aufmerksam, dass jeder Gartenbesitzer verpflichtet ist, seine Hecken, Sträucher und Bäume so zurückzuschneiden, dass vorbeigehende Personen nicht behindert werden und Verkehrszeichen für den Verkehrsteilnehmer sichtbar bleiben.
Bitte prüfen Sie die Hecken, Sträucher und Bäume auf Ihrem Grundstück und schneiden Sie diese rechtzeitig zurück, dass sie nicht zum Ärgernis für andere werden. Auch innerhalb der Vegetationszeit darf so zurückgeschnitten werden, dass die Verkehrssicherungspflicht gewährleistet ist. Vom 1. Oktober bis Ende Februar können die Hecken Sträucher problemlos zurückgeschnitten werden.
Wir haben in letzter Zeit verstärkt festgestellt, dass viele Hecken in den öffentlichen Verkehrsraum (Straße/Gehweg) hineingewachsen sind. Deshalb muss der Rückschnitt bis zur Grundstückgrenze erfolgen.

Hierzu möchten wir Ihnen zur Verdeutlichung noch einige informative Daten aufzeigen: Um Beeinträchtigungen zu vermeiden, müssen folgende Lichträume frei bleiben: 4,50 m über der gesamten Fahrbahn, 2,50 m über Fußwegen, 4,00 m über den je 0,50 m breiten Geländestreifen, die an die beiderseitigen Ränder der Fahrbahn anschließen.
Bei Unfällen oder Beschädigungen an Fahrzeugen kann der Eigentümer/Besitzer von Bäumen oder sonstigen Anpflanzungen, die nicht auf das notwenidge Maß zurückgeschnitten sind, schadensersatzpflichtig gemacht werden.
Diese Bestimmungen gelten selbstverständlich nicht nur für die bebauten Grundstücke; auch Eigentümer unbebauter Grundstücke und Bauplätze entlang von Straßen und Gehwegen sind verpflichtet, den Bewuchs regelmäßig zurückzuschneiden.

 


Neues aus dem Gemeinderat

Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Montag, den 17.10.2016 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Kirchstraße 19, 2. OG, statt.

Rückblick zur Sitzung am 19.09.2016

Einladung zur Vernissage „Bäuerliches Leben in Wolfschlugen“ von Fritz Bauhof
Bürgermeister Matthias Ruckh lädt die anwesenden Bürgerinnen und Bürger sowie das Gremium zur Vernissage am Sonntag, den 23.10.2016 um 11.30 Uhr ins Foyer des Rathauses ein.

„Baggerbiss“ beim Baugebiet „Wilhelm-/Küferstraße“ - Einladung
Der Rathauschef teilte mit, dass am Dienstag, den 27.09.2016 um 17.30 Uhr der Spatenstich für die Erschließung des neuen Baugebiets erfolgt. Die gesamte Bevölkerung wird hierzu herzlich eingeladen.

Krämermarkt 2016 wird abgesagt
Aufgrund der Sanierung des Pflasterbelags rund um das Rathaus ab Oktober wird in diesem Jahr kein Krämermarkt am 11. November stattfinden können. Hierüber informierte Bürgermeister Matthias Ruckh.

Spielplatz „Unterer Berg“ und Parkgelände „Alter Friedhof“ – neue Spielgeräte
Ortsbaumeister Michael Göppinger informierte, dass das bisherige Spielgerät am Spielplatz „Unterer Berg“ von Seiten der Gemeinde abgebaut wurde, weil es Beanstandungen von Seiten des TÜVs gab. Es wird in Kürze ein Balancierparcours aufgebaut werden. Außerdem wird die Gemeinde den Sandbereich im „Alten Friedhof“ ebenfalls mit einem kleinen Spielgerät ausstatten.

Bau des Sportvereinszentrums durch den TSV Wolfschlugen - geänderte Zugänge und weniger Parkplätze während der Bauzeit
Ortsbaumeister Michael Göppinger teilte mit, dass für den Bau des Sportvereinszentrums der Fußweg zwischen der Vereinsgaststätte „Hexenbannerstuben“ und der Siedlung gesperrt werden muss. Außerdem wird ein Teil der Parkfläche als Zufahrt zur Baustelle benötigt und entsprechend mit Bauzäunen abgetrennt. In diesem Zusammenhang werden entsprechend weniger Parkplätze zur Verfügung stehen.

Hochwasserschutz „Riederwiesen“
Der Amtsleiter informierte, dass das Projekt „Riederwiesen“ zwischenzeitlich begonnen wurde. Aufgrund der guten Witterung ist der Baufortschritt im Zeitplan und der Flurschaden hält sich bislang noch gering.

Ausbau von Internet
Ortsbaumeister Michael Göppinger informierte, dass die Telekom derzeit weiterhin den Ausbau für schnelles Internet vorantreibt. Hierfür wird es in der Bergstraße, Roßbergstraße sowie Albstraße zu Behinderungen kommen. Die Leitungen sollen über diese Straßen an der Nürtinger Straße angeschlossen werden.

Parkplatz „Waldfriedhof“
Der Amtsleiter teilte mit, dass der Parkplatz am Waldfriedhof in den nächsten 2-3 Wochen nur eingeschränkt zur Verfügung stehen wird, da in diesem Bereich jetzt die Gas- und Wasserleitungen verlegt werden. die Verwaltung bittet die Bevölkerung um Verständnis.

Baumaßnahme Grötzinger Str. K1222 – Fernwärmenetz
Erfreulicherweise kann Ortsbaumeister Göppinger auch hier berichten, dass die Baumaßnahme sich im Zeitplan befindet. mit dem Straßenbau an der Kreisstraße wird jetzt begonnen. An der Hardter Straße geht es jetzt entsprechend weiter.

Musikschule Wolfschlugen e.V.
- Neuer Musikschulleiters und Dirigent Rainer Schollenberger stellte sich 
  vor
- Entscheidung über weitere Förderung in den Jahren 2017-2019
Bürgermeister Matthias Ruckh begrüßte in der vergangenen Sitzung Rainer Schollenberger als neuen Musikschulleiter und Dirigent des Musikvereins Wolfschlugen. Der Musiker stellte sich zu Beginn der Sitzung dem Gremium kurz vor. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie war für Rainer Schollenberger schon früh klar, dass sein Hobby zum Beruf gemacht werden soll. Nachdem er auch bei der Bundeswehr Musik gemacht hat, hat er sich auf dem 2. Bildungsweg für ein Musikstudium in den Fächern Dirigieren und Trompete entschieden. Doch selbst nach dem Studium hat er nie aufgehört zu lernen und sich stetig in diversen Meisterkursen weitergebildet. Im Jahr 1996 hat er die Musikschule sowie den Musikverein von Bad Hindelang übernommen. Neben dieser Aufgabe ist er seit 1998 auch Juror bei Wertungsspielen. „Nach 20 Jahren“, so Schollenberger, „habe ich eine neue Herausforderung gesucht.“ Er wurde herzlich sowohl im Musikverein wie auch in der Musikschule aufgenommen. Sein Ziel ist es Kinder zur Musik zu bringen. Außerdem möchte er auch gemeinsam mit den Lehrern die Musikschule weiterentwickeln. „Es ist mir wichtig, dass alle Musiksparten ihren Platz finden.“ Bürgermeister Matthias Ruckh dankte für die Vorstellung und wünschte Rainer Schollenberger für seine neue Aufgabe viel Erfolg.

Der Rathauschef informierte, dass die Musikschule in Vereinsform zum 01.04.2014 nach Auflösung der kommunalen Musikschule startete. Der Gemeinderat hatte für die Jahre 2014-2016 eine Förderung beschlossen. In der Folgezeit hatte man je nach Entwicklung auch eine Förderung je Musikschüler sich vorstellen können damals. Von Seiten des Musikvereins wurde jetzt eine Förderung für die Jahre 2017-2019 in Höhe von jährlich 40.000 € beantragt. „Die ursprüngliche Förderung in Höhe von 150 € je Musikschüler“, so Ruckh, „kam aus den Gesprächen mit der Musikschule Neckartailfingen und deren Fördermodell.“ Damit die Musikschule weiterhin verlässlich planen kann, wurde jetzt aber eine Festbetragsförderung beantragt. „In Anbetracht des Fehlbetrages der kommunalen Musikschule mit über 100.000 € seinerzeit ist eine Förderung der Vereinsmusikschule mit 40.000 € schon eine immense Einsparung und das bei guter Arbeit des Vereins“, so der Rathauschef. Gemeinderätin Ellen Balz attestierte der Musikschule eine gute Arbeit. „Wir haben schon Geld eingespart und bei einer ursprünglich prognostizierten Schülerzahl von 300 wären es bei 150 e je Schüler auch 45.000 €.“ Der Gemeinderat war sich einig und beschloss einstimmig, dass die Musikschule Wolfschlugen e.V. in den Jahren 2017-2019 mit je 40.000 € Zuschuss von der Gemeinde gefördert wird.

Neubau einer Gemeinschaftsunterkunft durch den Landkreis, Daimlerstraße 14
- Vorstellung Baukonzept
Zunächst hieß der Rathauschef Joachim Hölzel von Bankwitz Architekten willkommen. Das Architekturbüro ist im Auftrag für den Landkreis Esslingen für das Erstellen der Erstunterkunft gegenüberliegend vom Zelt in der Daimlerstraße zuständig. Der Geschäftsführer informierte, dass 3 Häuser geplant sind. „Zwei davon werden 3-geschossig sein und ein Gebäude lediglich 2-geschossig.“ Bezüglich der Anzahl der aufzunehmenden Bewohner informierte Hölzel, dass bis Ende 2017 für die Flüchtlinge noch mit 4,5 m² gerechnet werden darf. In diesem Fall könnten insgesamt 144 Flüchtlinge in die 3 Gebäudeteile aufgenommen werden. Sollte die „Notfallregelung“ mit den geringeren Quadratmetern je Person nach 2017 nicht verlängert werden, stehen lediglich 107 Plätze zur Verfügung. Besonders hervorzuheben ist, dass es sich bei den Bauten um ein Wohngruppenkonzept handelt. „Die 12 Wohngruppen bieten Platz für je 9-12 Flüchtlinge“, so Hölzel. Auch für Verwaltung sowie das Ehrenamt soll es Räume geben. Zum Zeitplan teilte der Geschäftsführer mit, dass der Bauantrag Ende September entsprechend an die Baurechtsbehörde weitergeleitet wird. Während der Bearbeitungszeit von ca. 3 Monaten wird parallel dazu die Ausschreibung erfolgen. „Ich gehe davon aus, dass im Spätsommer 2017 das Gebäude bezugsfertig sein kann.“ Gemeinderat Jürgen Stoll erkundigte sich, ob die Ausschreibung an ein Generalunternehmen erfolgen soll. Bürgermeister Matthias Ruckh informierte, dass der Landkreis bereits europaweit einen Teilnehmerkreis ausgeschrieben hat. „Alle Bauvorhaben des Landkreises für Flüchtlingsunterbringung werden an diese ausgewählten übermittelt“, so Ruckh. Es muss dann gewartet werden, welche Firmen ein Angebot abgeben. Dies sind Firmen, die in Holzständerbauweise Gebäude errichten, aber auch Stahlbauer. Gemeinderat Christoph Schäfer möchte wissen, ob das Zelt dann entsprechend abgebaut wird. Diese Frage wird vom Schultes bejaht. „So war bislang immer die Aussage des Landkreises. Das Zelt wurde gestellt, um schnell auf die hohen Flüchtlingszahlen reagieren zu können.“ Allerdings könne keiner vorhersagen, was bis in ½ Jahr ist. Faktionsvorsitzender Bernd Schäfer stellt sich die Frage, ob das Gebäude abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden kann. Joachim Hölzel informiert, dass in der Ausschreibung zumindest die Demontierbarkeit enthalten ist. Zu guter Letzt interessierte sich das Gremium noch für die Gestaltung des Außenbereichs. Hier konnte der Geschäftsführer darüber informieren, dass es eine befestigte Fläche mit Pflasterbelag geben wird. Hier werden auch Fahrradständer angebracht werden. Der Rest wird entsprechend noch unbeplante Grünfläche sein. Bevor der Gemeinderat die Vorstellung zustimmend zur Kenntnis nahm, teilte der Rathauschef noch mit, dass die Gemeinde derzeit weiter plane entsprechend WLan in das Zelt bzw. die Modulbauweise zu bekommen.

Bebauungsplan „Mozartstraße/Birkenweg“
- Zustimmung zum geänderten Entwurf
- Beschluss zur erneuten öffentlichen Auslegung und Anhörung
  Behörden und Träger öffentlicher Belange nach § 4a Abs. 3 BauGB
Bürgermeister Matthias Ruckh begrüßte Kristina Hinds vom Büro Geoteck bevor er aufgrund seiner Befangenheit die Sitzungsleitung an seinen Stellvertreter Karl Münzinger übergab. Kristina Hinds informierte, dass es seit dem Vorentwurf noch eine Änderung gegeben hat. „Das Carportfenster im östlichen Grundstück wurde noch verschoben.“ Diese Änderung hat eine erneute Zustimmung zum geänderten Entwurf zur Folge. Außerdem muss der Bebauungsplan nochmals öffentlich ausgelegt werden und die Behörden und Träger öffentlicher Belange müssen erneut beteiligt werden. „Ich möchte darüber informieren, dass die Frist lediglich 14 Tage beträgt und Stellungnahmen nur zu den geänderten Teilen abgegeben werden können. Der Gemeinderat fasste ohne weitere Aussprache den einstimmigen Beschluss dem geänderten Entwurf zuzustimmen. Außerdem wurde die Verwaltung beauftragt die öffentliche Auslegung sowie die Behördenbeteiligung in die Wege zu leiten.

Bebauungsplan „Hinter den Gärten – Feuerhaupt II – 14. Änderung“
- Satzungsbeschluss
Der Gemeinderat fasste in der vergangenen Sitzung einstimmig den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „Hinter den Gärten – Feuerhaupt II – 14. Änderung“. Kristina Hinds vom Büro Geoteck informierte, dass das Grundstück derzeit als Gartenland genutzt wird und dort bislang keine Bebauung zulässig war. Mit der Änderung im Verfahren nach § 13a BauGB soll dies künftig möglich sein. Auf die Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange teilte Hinds mit habe es nur wenige Anmerkungen und Stellungnahmen gegeben. „Von privater Seite ist nichts bei uns eingegangen“, so Kristina Hinds. Die vorgebrachten Stellungnahmen wurden geprüft und ggf. auch im Bebauungsplan berücksichtigt. Der Abwägung von Seiten des Erschließungsträgers stimmte das Gremium ebenfalls zu. Die Verwaltung wurde abschließend beauftragt den Bebauungsplan ortsüblich bekannt zu machen.

Sanierung der Kläranlage Wolfschlugen
hier: Auftragsvergabe für 2. Bauabschnitt
- EMSR-Technik
- Fällmittelstation
- Roh-, Tief- und Straßenbauarbeiten
Bürgermeister Matthias Ruckh begrüßte in der letzten Sitzung Rainer Hauff, Geschäftsführer des Gruppenklärwerks Wendlingen. Die Modernisierung der Kläranlage Wolfschlugen wird fortgesetzt. Es sollen in einem 2. Bauabschnitt drei weitere Gewerke entsprechend vergeben werden. Rainer Hauff informierte, dass erste Gewerk in eigener Zuständigkeit ausgeschrieben und geprüft wurde. „Die Phosphat-Fällmittelstation sowie die Roh-, Tief- und Straßenarbeiten wurden unter fachkundiger Anleitung der Weber Ingenieure ausgeschrieben und geprüft.“ Erfreulich waren alle 3 Ausschreibungsergebnisse dahingehend, dass die Angebote sich finanziell immer im Rahmen der vorausgesagten Preisspiegel bewegt haben. Gemeinderat Bernd Schäfer war sehr erstaunt über das Angebot der Karl Bauer Hoch- und Tiefbau GmbH für die Betonplatte, da dieses doch weit unter dem vorab berechneten Kostenrahmen lag. „Ist dieser Preis denn auskömmlich“, wollte Schäfer wissen. „Bekommen wir gute Qualität für diesen Preis?“ Geschäftsführer Hauff konnte das Gremium beruhigen. „Wir erleben immer wieder, dass gute Angebote aus der nahen Umgebung eingehen.“ Die Firmen nutzen oft Synergieeffekte, die dann dem Auftraggeber zu Gute kommen. Der Gemeinderat stimmte einstimmig der Vergabe folgender Gewerke zu:

1. EMSR-Technik an die Firma Eder Elektrotechnik aus Frickenhausen zu einem Gesamtbruttopreis von 28.194,87 €.

2. Phosphat-Fällmittelstation an die Firma Conaqua Wassertechnik GmbH aus Röthenbach zu einem Gesamtbruttopreis von 49.939,54 €.

3. Roh-, Tief- und Straßenarbeiten an die Firma Karl Bauer Hoch- und Tiefbau GmbH aus Neckartailfingen zu einem Gesamtbruttopreis von 28.008,97 €.

Nachdem die Aufträge somit vergeben werden, werden jetzt von Seiten des Gruppenklärwerks Wendlingen die Baustartgespräche geführt. „Der Zeitplan zur genauen Umsetzung“ so Hauff, „kann derzeit noch nicht genau gesagt werden.“ Dies ist zum Teil auch wetterabhängig.

Satzung über die Benutzung von Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften
In der vergangenen Sitzung stellte Kämmerin Brigitte Ziegler die neue Satzung über die Benutzung von Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften vor. Diese wird die bisherige Satzung aus dem Jahr 2006 ablösen. Bei der neuen Satzung wurde entsprechend nach den unterschiedlichen Gebäuden unterschieden. „Es wurden für jedes Gebäude entsprechend die Betriebskosten sowie die Nutzungsentschädigung kalkuliert“, so Ziegler. Grundlage für die Kalkulation waren unter anderem die Kosten für Abschreibung sowie kalkulatorischen Zins, Kosten für Gebäudeunterhaltung und –versicherung und die Betriebskosten. „Aufgrund der individuellen Kalkulation gibt es auch für jedes Objekt einen eigenen Quadratmeterpreis sowie eine Betriebskostenpauschale“, informierte die Fachbeamtin für das Finanzwesen. Auf Nachfrage von Gemeinderat Lothar Hihn, in welchem Turnus eine Nachkalkulation erfolgen soll, teilte der Vorsitzende mit, dass er bereits in einem Jahr sich die Kalkulation mit den Gebührensätze nochmals anschauen möchte. Das Gremium fasste den einstimmigen Beschluss zur vorgelegten Satzung. Diese kann auch diesem Amtsblatt entnommen werden.

Neufassung der Vergaberichtlinien für den Verkauf kommunaler Wohnbauplätze
Nachdem die aus dem Jahr 2015 stammenden Vergaberichtlinien auf Wunsch des Gremiums angepasst werden sollten, wurden dem Gemeinderat in der vergangenen Sitzung die neuen Vergaberichtlinien vorgelegt. „Wichtig ist uns“, so der Rathauschef, „dass Familien bzw. Alleinerziehende mit Kind oder Kindern bevorzugt werden.“ Die in den alten Vergaberichtlinien noch vorhandene Einkommensgrenze wurde abgeschafft und Voraussetzung ist somit nur noch, dass Kinder im Haushalt leben müssen. Das bisherige Punktesystem wird es nicht mehr geben. „Es ist unerheblich, ob im Haushalt Kleinkinder oder Jugendliche leben“, informierte Ruckh. „Die Kinder müssen nur minderjährig sein.“ auf Nachfrage aus dem Gremium zur weiteren Vorgehensweise informierte Ortsbaumeister Michael Göppinger, dass die bisherigen Bewerber sowie weitere Interessenten nochmals von Seiten der Verwaltung angeschrieben werden. Außerdem werde es eine nochmalige öffentliche Ausschreibung mit Bewerbungsmöglichkeit über das Mitteilungsblatt geben. Der Gemeinderat stimmte den neuen Vergaberichtlinien, die zum 01.10.2016 in Kraft treten zu. Diese sind auf der Homepage unter www.wolfschlugen.de/gemeinde/gewerbe--wohnbauplätze ersichtlich.

Maßnahmen zur Ertüchtigung zulässiger Flucht- und Rettungswege bei der Grundschule
- Information bzgl. der Vergabe von Verglasungsarbeiten und Jalousientausch
Zur Ertüchtigung der Flucht- und Rettungswege an der Grundschule Wolfschlugen müssen verschiedene Fenster sowie Jalousien getauscht werden. Die Durchführung der Arbeiten ist für die Herbstferien bereits vorgesehen. Aus Zeitgründen wurde deshalb der Auftrag bereits ausgeschrieben und an den günstigsten Bieter die Firma Edwin Röschel GmbH aus Neuffen zu einem Angebotspreis von 5.075,91 € für die Fenster und 18.694,91 € für die Jalousien vergeben. Der Gemeinderat nahm dies zustimmend zur Kenntnis.

 


Veranstaltungskalender Oktober 2016


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