Newsletter Mai 2016

Die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt

Die Themen

  • Aktuelles

- Neues Gesicht im Ordnungsamt

- Koordinationsstelle für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit seit
  1. April 2016 besetzt

- Einladung zum Treffen des Arbeitskreis Asyl

- Rathaus geschlossen

- Kindergarten "Spatzenhaus" singt auf dem Wochenmarkt

  • Neues aus dem Gemeinderat

- Gemeinderatssitzung im Monat Mai

Rückblick zur Sitzung am 04.04.2016

Bestandsnaher Ausbau der Grötzinger Str., K1222 - 1. Bauabschnitt
- Vorstellung der Hochwasserschutzplanung

Bestandsnaher Ausbau der Grötzinger Str., K1222 - 1. Bauabschnitt
- Abschluss einer Vereinbarung zwischen der Gemeinde und dem Landkreis Esslingen

Frühzeitige Unterrichtung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange zum Bebauungsplan "Akademiegärten" in Neuhausen auf den Fildern

Beschaffung eines Rasenmähers für die Sportplatzpflege
- Zuschussantrag des TSV Wolfschlugen

Rückblick zur Sitzung am 25.04.2016

Vorstellung der Umbaupläne für das Gebäude Waldhäuser Str. 28 für die Anschlussunterbringung
- Beschlussfassung

Vorstellung der Ergebnisse der Untersuchungen zum Quartierskonzept Sporthalle mit weiteren kommunalen und vereinseigenen Einrichtungen

Sanierung des Daches der Kläranlage mit Errichtung PV-Anlage
- Beratung und Auftragsvergabe

29. Änderung des Flächennutzungsplans der Verwaltungsgemeinschaft Nürtingen - "Winkelwiesen" in Wolfschlugen
- Beschluss der öffentlichen Auslegung nach § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB

  • Veranstaltungskalender Mai 2016

Aktuelles

Neues Gesicht im Ordnungsamt

Nach der Verabschiedung von Patric Henzler Ende März, konnte Bürgermeister Matthias Ruckh schon zum 01. April die neue Mitarbeiterin Carmen Magagnin im Rathaus-Team begrüßen. Ihr Aufgabengebiet umfasst das Ordnungsamt, die Geschäftsstelle des Gemeinderats, die Gestaltung und Verwaltung der Homepage und das Wahlamt. In Vertretung wird Frau Magagnin auch im Standesamt tätig sein.
Nach ihrer Ausbildung zur Beamtin im mittleren nichttechnischen Dienst bei der Gemeindeverwaltung Dettingen an der Erms, durchlief Frau Magagnin verschiedene Stationen und arbeitete zuletzt als Sachbearbeiterin beim Landesamt Mainz. Wieder zurück ins „Ländle“ verschlägt es sie nun aus persönlichen Gründen. Als Ausgleich zur überwiegend sitzenden Tätigkeit im Rathaus, ist Carmen Magagnin in ihrer Freizeit sehr gerne in der Natur, hört Musik und erfreut sich an einem schönen Buch. „Meine Kolleginnen und Kollegen sind sehr hilfsbereit und offen, ich wurde von Anfang an von allen gut aufgenommen“, erzählte sie nach nur drei Tagen. Auch unser schönes Rathaus ist Carmen Magagnin sofort ins Auge gesprungen, deshalb freut sie sich umso mehr auf ihre neue Aufgaben.

Bürgermeister Matthias Ruckh (links) und Hauptamtsleiterin Anke Edelmann (rechts) freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Carmen Magagnin (Mitte).


Koordinationsstelle für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit seit 1.April 2016 besetzt

Zum 1. April haben die Gemeinden Wolfschlugen und Neuhausen zwei hauptamtliche Koordinierungsbeauftragte für die Flüchtlingsarbeit eingestellt. Die beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen haben jeweils einen Beschäftigungsumfang von 30%. Der Arbeitsumfang kann sich ändern, sofern die Zahl der Flüchtlinge weiter steigen sollte. Beide Koordinatoren unterstützen die Netzwerkarbeit in den beiden Arbeitskreisen Asyl in Wolfschlugen und im AK „WIN“ in Neuhausen sowie zur Arbeiterwohlfahrt, die im Auftrag des Landkreises für die Menschen in der Erstunterbringung tägig ist.
Leonie Hirschmüller ist für Wolfschlugen und Geraldine Guckes für Neuhausen tätig. Durch das gemeinsame Büro im Rathaus Wolfschlugen ist hier für den Austausch und die Vertretung räumlich eine sehr gute Lösung gelungen. Das Netzwerk auszubauen, Kontakte zu knüpfen, Fortbildungsangebote vermitteln, Förderprogramme zu nutzen, Sprachkurse zu organisieren und die Arbeitskreise bei der Strukturierung zu unterstützen, sind die vordringlichsten Aufgaben.
In Wolfschlugen unterstützen die Evangelische und Katholische Kirchengemeinde ideell sowie finanziell die Flüchtlingsarbeit, worüber nicht nur Bürgermeister Matthias Ruckh sehr froh ist. „Schließlich geht die Herausforderung für die Gemeinde alle Menschen an.“
„Mit der interkommunalen Zusammenarbeit kann nicht nur das Förderprogramm des Landkreises genutzt werden“, freut sich Bürgermeister Matthias Ruckh, „sondern auch von den unterschiedlichen Strukturen beider Gemeinden können beide profitieren.“ Die Gemeinde Neuhausen hat bereits die Zeltlösung für 100 Flüchtlinge erhalten, die in Wolfschlugen vermutlich bis Ende Mai vom Landkreis angedacht ist. Somit hilft der Erfahrungsaustausch bei der vorbereitenden Planung weiter.

Auf dem Bild sind von links nach rechts folgende Personen zu sehen: Flüchtlingskoordinatorin Wolfschlugen Leonie Hirschmüller, Ordnungsamtsleiter Gemeinde Neuhausen Uwe Schwartz, Flüchtlingskoordinatorin Neuhausen Geraldine Guckes, Bürgermeister Matthias Ruckh, Hauptamtsleiterin Anke Edelmann. Carmen Magagnin vom Ordnungsamt Wolfschlugen, Johanna Kurig von der Arbeiterwohlfahrt.

Beide Koordinationskräfte haben ihren Sitz im Rathaus Wolfschlugen, Kirchstr. 19, 72649 Wolfschlugen, Zimmer 306.
Leonie Hirschmüller ist grundsätzlich am Dienstag von 15-18.30 Uhr (Bürozeit) sowie am Donnerstag und Freitag von 8-12 Uhr im Rathaus tätig. Beide Flüchtlingskoordinatoren sind über die Email-Adresse integration-WoNeu@wolfschlugen.de erreichbar.

 

Einladung zum Treffen des Arbeitskreis Asyl

Wir laden Sie recht herzlich zu unserem nächsten Arbeitskreistreffen am Dienstag, 17. Mai 2016 um 18:45 Uhr im Sitzungssaal (Rathaus) ein. 
Wir freuen uns über jede und jeden!

 

Rathaus geschlossen...

Am 6. Mai 2016 und am 27. Mai 2016 ist das Rathaus geschlossen Das Standesamt ist in dringenden Notfällen (Sterbefälle) in der Zeit von 9.00-10.00 Uhr unter der Tel.-Nr. 07022/5005-12 zu erreichen.

Kindergarten "Spatzenhaus" singt auf dem Wochenmarkt

Seien Sie Gast bei einem besonderen Einkaufserlebnis auf dem Wochenmarkt am 11. Mai 2016. Die Kinder vom Kindergarten "Spatzenhaus" unterhalten alle Marktbesucher um 11.00 Uhr mit Frühlingsliedern. Die Kinder und das Team vom Spatzenhaus freuen sich über Ihren Besuch.


Neues aus dem Gemeinderat

Die nächste Gemeinderatssitzung im Monat Mai findet am

Montag, den 9. Mai 2016 

im Sitzungssaal des Rathauses, Kirchstraße 19, 2. OG, statt. Sitzungsbeginn ist um 19 Uhr. Herzliche Einladung an alle Interessierten!


Rückblick zur Sitzung am 4. April 2016

Anschluss- und Obdachlosenunterbringung in der Gemeinde Wolfschlugen
Bürgermeister Matthias Ruckh informierte in der vergangenen Sitzung, dass zur Erfüllung der Zahlen für die Anschlussunterbringung von Flüchtlingen die Gemeinde das Gebäude in der Waldhäuser Straße 28 gekauft hat. „Wie bereits in der letzten Sitzung berichtet“, so Ruckh, „müssen wir bis zum Jahresende laut Landkreis noch 52 Personen in der Anschlussunterbringung versorgen.“ Die Anschlussunterbringung ist mit der Unterbringung von Obdachlosen gleichzustellen. Das Gebäude in der Waldhäuser Straße soll für 12 Personen zur Verfügung stehen. Zum Zeitpunkt des Einzugs gibt es bislang noch keine genauen Daten. „Wir werden zu gegebener Zeit wieder rechtzeitig darüber informieren“, teilte der Rathauschef mit. Die Gemeinde versucht die Menschen dezentral unterzubringen. Dabei werden neben der Vermittlung privater Wohnungen direkt an die Flüchtlinge auch Zimmer bzw. Räume zum Anmieten durch die Gemeinde gesucht. Mit einigen Vermietern ist man im Gespräch. Der Neubau einzelner Einrichtungen sowie der Kauf gebrauchter Immobilien spielt zudem eine wichtige Rolle, um die Herausforderung angesichts des schwierigen Wohnungsmarktes zu bewältigen.

Bestandsnaher Ausbau der Grötzinger Straße, K1222 – 1. Bauabschnitt
- Vorstellung der Hochwasserschutzplanung
Bürgermeister Matthias Ruckh begrüßte in der letzten Sitzung Joachim Mack und Andreas Huber vom Ingenieurbüro Walter. Mit dem Ausbau der Grötzinger Straße, K1222 soll auch der Hochwasserschutz in diesem Bereich verbessert werden. Die ursprünglich sehr umfangreichen und kostenintensiven Maßnahmen sollen jetzt in Form eines naturnahen Hochwasserschutzes erfolgen. „Die baulichen Eingriffe“, so Huber, „bleiben begrenzt, da die vorhandenen Wassergräben größtenteils genutzt werden können.“ Der Ingenieur berichtete weiter, dass im Regenwasserkanal „Am Föllbach“ noch große Kapazitäten frei sind, die jetzt genutzt werden sollen. Die Wassermengen sollen entlang des Höfelwegs sowie der Kreisstraße dann in diesen Kanal eingeleitet werden. Als weitere Maßnahme zum Hochwasserschutz wurde die Aufrüstung des Feuerlöschteichs vorgestellt. Joachim Mack informierte, dass es auch hier eine naturnahe Gestaltung geben soll. Mit dem Umbau des Ablaufbauwerks soll der bisherige Einstau verbessert werden und mit der Umgestaltung wird der ehemalige Feuerlöschteich ökologisch aufgewertet. Gemeinderätin Gabriela Wiesmann freute sich, dass der Hochwasserschutz naturnah und mit geringeren Kosten verbessert werden kann. Der Schultes informierte abschließend dass die Gemeinde mit diesen Maßnahmen sich vor einem Hochwasser durch ein 100jähriges Regenereignis bestmöglich schützen möchte. Die Lindengrabenverdolung, die quer durch den Ort führt, wird durch das Abhängen einiger Außenbereichsflächen durch diese Maßnahme entlastet. Das Gremium nahm die Ausführungen einstimmig zur Kenntnis.

Bestandsnaher Ausbau der Grötzinger Straße, K1222 – 1. Bauabschnitt
- Abschluss einer Vereinbarung zwischen der Gemeinde und dem Landkreis Esslingen
Angeknüpft an den Aufbau des Fernwärmenetzes vom Aussiedlerhof Schober zum Schulzentrum wird auch die Kreisstraße K1222 vom Landkreis Esslingen bedarfsgerecht ausgebaut. Hier ist es notwendig, dass zwischen dem Landkreis Esslingen und der Gemeinde Wolfschlugen eine Vereinbarung abgeschlossen wird. Der Vorsitzende informierte, dass die Gemeinde federführend tätig ist und die entsprechenden Kosten von Seiten des Landkreises dann der Gemeinde erstattet werden. Das Gremium stimmte abschließend mehrheitlich der Unterzeichnung der Vereinbarung zu.

Frühzeitige Unterrichtung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange zum Bebauungsplan „Akademiegärten“ in Neuhausen auf den Fildern
Die Gemeinde Wolfschlugen wurde im Rahmen der frühzeitigen Unterrichtung von Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange zum Bebauungsplan „Akademiegärten“ angehört. „Wie sicherlich bekannt ist“, so Ruckh, „soll es auf dem ehemaligen Sparkassenareal ein neues Wohngebiet geben.“ Ortsbaumeister Michael Göppinger informierte über die 5,2 ha große Fläche. „Hier soll es Platz geben für 700 bis 800 Menschen, die sowohl in Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhäusern sowie Geschosswohnungen leben werden. Es handelt sich um ein Allgemeines Wohngebiet, in welchem derzeit kein Einzelhandel vorgesehen ist. Auch wenn die Gemeinde Wolfschlugen hierauf keinen Einfluss hat, wäre dies zur Stärkung des örtlichen Einzelhandels doch wünschenswert, wenn die Planung so beibehalten wird.

Beschaffung eines Rasenmähers für die Sportplatzpflege
- Zuschussantrag des TSV Wolfschlugen
In der vergangenen Gemeinderatssitzung wurde das Gremium darüber informiert, dass der TSV Wolfschlugen kurzfristig einen neuen Rasenmäher für die Sportplatzpflege beschaffen muss, da sich eine Reparatur beim 20 Jahre alten Gerät wirtschaftlich nicht mehr lohnt. Aufgrund einer Vereinbarung aus dem Jahr 1996 zwischen der Gemeinde und dem TSV Wolfschlugen übernimmt der Verein die Sportplatzpflege für den eigenen aber auch den kommunalen Platz. Bürgermeister Ruckh teilte mit, dass der Landessportbund sich zwar ebenfalls an dieser Investition beteiligt, aber dennoch der Großteil der Kosten vom Verein zu tragen ist. „Aufgrund der Vereinbarung“, so Ruckh, „beantragte der TSV, dass die Restkosten in Höhe von 24.000 € je zur Hälfte vom Verein und der Gemeinde getragen werden.“ Das Gremium war sich einig, dass es eine Förderung geben soll, aber ob eine Förderung des Sportvereins über die Vereinsförderrichtlinien oder aufgrund der abgeschlossenen Vereinbarung erfolgen soll, darüber musste noch entschieden werden. „In der Vereinbarung gibt es zu Investitionen keine Regelung“, so der Rathauschef, „aber dies ist auf jeden Fall eine Sondersituation.“ Auf die Frage, ob das ausgesuchte Gerät das richtige ist, konnte Ortsbaumeister Göppinger mit seiner Erfahrung weiterhelfen. „Das Gerät“, so der Amtsleiter, „funktioniert auch bei wetterbedingten nicht optimalen Mähbedingungen und ermöglicht eine schnelle und zügige Arbeit.“ Aufgrund der derzeitigen Haushaltssituation stellten zwei Gemeinderäte den Antrag, dass die Kostenbeteiligung der Gemeinde weniger als die Hälfte beträgt. Mit einer deutlichen Mehrheit beschloss das Gremium, dass sich die Gemeinde Wolfschlugen am Kauf des Rasenmähers mit 10.000 € beteiligt. Außerdem wurde die Verwaltung beauftragt aufgrund der Planungen für das Sportvereinszentrum die Vereinbarung aus dem Jahr 1996 in Zusammenarbeit mit dem TSV zu überarbeiten.


Rückblick zur Sitzung am 25. April 2016

Haushalt für das Jahr 2016 genehmigt…
Bürgermeister Matthias Ruckh informierte in der vergangenen Sitzung, dass von Seiten der Rechtsaufsichtsbehörde zwischenzeitlich die Genehmigung des Haushalts für das Jahr 2016 eingegangen ist. In der Stellungnahme wurde unter anderem auf die steigenden Personalkosten sowie das ambitionierte Investitionsprogramm der Gemeinde eingegangen. Zur Verbesserung der Finanzlage wurde von Seiten des Landratsamtes darauf hingewiesen, dass die Einnahmen vorrangig vor Krediten aus Entgelten, Steuern und sonstigen Einnahmen zu beschaffen sind.

Vorstellung der Umbaupläne für das Gebäude Waldhäuser Str. 28 für die Anschlussunterbringung
- Beschlussfassung
Bürgermeister Matthias Ruckh begrüßte in der letzten Sitzung Andreas Kommritz vom gleichnamigen Architekturbüro aus Neckartailfingen. Die Gemeinde Wolfschlugen beauftragte Herrn Kommritz mit der Begutachtung und Planung des Umbaus von dem durch die Gemeinde erworbenen Einfamilienhauses für die Anschlussunterbringung. Andreas Kommritz informierte, dass in dem Gebäude 12 Personen untergebracht werden sollen. Das Gebäude hat bereits im jetzigen Zustand eine gute Raumaufteilung, so dass mit nur geringem Aufwand der Umbau erfolgen kann. Im Erdgeschoss ist das Einziehen von zwei Wänden nötig, um dort dann eine Wohnmöglichkeit für sieben Personen zu bieten. Um das Untergeschoss ebenfalls nutzen zu können, muss ein Lichthof erstellt werden und ein Fenster vergrößert werden. Hier können nach der Sanierung dann entsprechend zwei Personen die Unterkunft nutzen. Nach Einbau einer Heizung im Obergeschoss finden dort dann drei weitere Personen eine Bleibe. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf ca. 40.000,00 € für die gesamte Maßnahme laut Architekt. Auf die Nachfrage von Gemeinderat Bernd Schäfer, ob die veranschlagten Kosten auch ausreichend seien, teilte Andreas Kommritz mit, dass die Kosten bei einfacher Ausführung ausreichend seien. Gemeinderätinnen Gabriela Wiesmann und Ellen Balz regten abschließend noch an die Duschmöglichkeit im Untergeschoss aus dem Wohnbereich in einen Nebenraum zu verlegen. Bürgermeister Matthias Ruckh sagte zu, dass über die Anregung entsprechend nachgedacht wird. Das Gremium stimmte den Ausführungen und Planungen einstimmig zu und beauftragte die Verwaltung die entsprechenden baulichen Maßnahmen umzusetzen.

Vorstellung der Ergebnisse der Untersuchungen zum Quartierskonzept Sporthalle mit weiteren kommunalen und vereinseigenen Einrichtungen
Zu Beginn des Tagesordnungspunktes informierte der Vorsitzende, dass von Seiten des Büros RBS-Wave Ulrich Koch leider krankheitsbedingt nicht anwesend sein kann. Aus diesem Grund werde die Verwaltung die Ergebnisse entsprechend vortragen. Der Vorsitzende informierte, dass das Quartierskonzept die Sporthalle, die vereinseigenen Räume des TSV, das geplante Sportvereinszentrum sowie das Jugendhaus und das ehemalige Vereinsheim umfasst. Zunächst erfolgte eine Bestandsaufnahme zu den Verbräuchen. Es wurden verschiedene Optionen von einem Blockheizkraftwerk (BHKW) über ein Holzhackschnitzelheizkessel bzw. Holzpelletheizung untersucht. Ortsbaumeister Göppinger informierte weiter, dass das Hauptergebnis der Untersuchung ist, dass lediglich die Variante mit der Sporthalle, dem Sportvereinszentrum sowie den TSV-eigenen Räumen sich ggf. von den Investitionskosten lohnt. Der Gemeinderat war sich einig, dass eine Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden kann. Es müssen noch ein paar Fragen von Seiten des Fachbüros beantwortet werden. Außerdem wünsche man für eine Aufstellung einen Vergleich der Kosten für die Ertüchtigung der jetzigen Heizungsanlage in der Sporthalle mit den Investitionskosten der geplanten Variante. Bürgermeister Matthias Ruckh schloss den Tagesordnungspunkt damit ab, dass die offenen Punkte geklärt werden und erneut dem Gremium in einer der nächsten Sitzungen präsentiert wird.

Sanierung des Daches der Kläranlage mit Errichtung PV-Anlage
- Beratung und Auftragsvergabe
Bürgermeister Matthias Ruckh begrüßte in der vergangenen Sitzung den Geschäftsführer des Gruppenklärwerks Wendlingen, Rainer Hauff. Ortsbaumeister Michael Göppinger informierte zunächst das Gremium und die anwesenden Bürgerinnen und Bürger darüber, dass es bereits 2013 aufgrund der Ergebnisse aus der Energieeffizienzanalyse Überlegungen gab eine PV-Anlage auf dem Dach der Kläranlage zu errichten. „Eine Entscheidung“, so Göppinger, „blieb damals aufgrund noch offener Punkte aus.“ Zwischenzeitlich konnten die drei offenen Punkte geklärt werden, so dass zum jetzigen Zeitpunkt eine Entscheidung getroffen werden kann. Rainer Hauff teilte mit, dass diese Fragestellung sehr häufig auf den Anlagen vorkommt. „Eine PV-Anlage ist immer wirtschaftlich“, so der Fachmann, „weil der erzeugte Strom zu 100% zur Eigennutzung benötigt wird.“ Auf die Frage der Finanzierung informierten Ortsbaumeister Göppinger und der Rathauschef, dass im Haushalt für die Sanierung Gelder eingestellt seien. Darüber sind die Kosten für die Dachsanierung sowie die PV-Anlage abgedeckt. „Außerdem werden die Kosten dem Eigenbetrieb Abwasser zugeschlagen“, so der Schultes. Das Gremium war sich einig, dass sich die Investition lohne und beschloss mehrheitlich den Auftrag für die Dachsanierung sowie das Errichten einer PV-Anlage an die Firma Energieteam Süd zum Angebotspreis von 35.160,34 € zu vergeben.

29. Änderung des Flächennutzungsplans der Verwaltungsgemeinschaft Nürtingen – „Winkelwiesen“ in Wolfschlugen
- Beschluss der öffentlichen Auslegung nach § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB
In der vergangenen Gemeinderatssitzung fasste das Gremium den einstimmigen Beschluss die Vertreter des Gemeinderats Wolfschlugen im Gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Nürtingen damit zu beauftragen den Inhalten der 29. Änderung des Flächennutzungsplans zuzustimmen sowie die Stellungnahme im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden sowie sonstiger Träger öffentlicher Belange entsprechend abzuwägen und die erneute Beteiligung durchzuführen.
„Die Ausführungen zu dieser Änderung“, so Bürgermeister Ruckh, „können kurz gehalten werden nachdem es sich hierbei um eine Änderung auf unserem Gemeindegebiet handelt.“ Der Rathauschef informierte nochmals darüber, dass parallel zum Bebauungsplanverfahren auch die Änderung des Flächennutzungsplans notwendig ist. „Derzeit wird diese von uns angestoßene Änderung in allen Gemeinderäten der Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft Nürtingen beraten, um entsprechend in der Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses am 27.04.2016 die Änderung entsprechend voranzubringen.“

 


 


Veranstaltungskalender Mai 2016


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