Newsletter April 2017

Die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt

Die Themen

  • Aktuelles

- Standesamt geschlossen

- Leistungsschau

- Termine Bilderbuchkino

- Einladung zum Treffen des Arbeitskreis Asyl

- Termine Internationales Café

 

  • Neues aus dem Gemeinderat

- Gemeinderatssitzung im Monat April

Rückblick zur Sitzung am 06.03.2017 und 27.03.2017



  • Veranstaltungskalender April 2017

Aktuelles

Standesamt geschlossen...

Am 25. und 26.04.2017 findet eine Fortbildungsveranstaltung für die Standesbeamten statt. Aus diesem Grund hat das Standesamt der Gemeinde Wolfschlugen an diesen beiden Tag geschlossen.

Wir bitten um Verständnis und Beachtung!


Leistungsschau 2017

Die diesjährige Leistungsschau des BdS findet am Sonntag, 30.04.2017 statt.



Termine Bilderbuchkino

Das Bilderbuchkino findet an folgenden Terminen statt:

- 04. April: Rufus der Osterwaschbär
- 18. April: Der größte Schatz der Welt
- 02. Mai: Ein Geburtstagsfest für Lieselotte




Einladung zum Treffen des Arbeitskreis Asyl

Wir laden Sie recht herzlich zu unserem nächsten Arbeitskreistreffen am Dienstag, 25.04.2017 um 18:45 Uhr im Sitzungssaal (Rathaus) ein. 
Wir freuen uns über jede und jeden!


Termine Internationales Café


Das Internationale Café findet am 10. und 24.04.2017 von 15.00-17.00 Uhr im Bürgertreff statt.
Über eine rege Teilnahme freuen wir uns!


 


Neues aus dem Gemeinderat

Die nächste Gemeinderatssitzung im Monat April finden am

Montag, den 24.04.2017

im Sitzungssaal des Rathauses, Kirchstraße 19, 2. OG, statt. Sitzungsbeginn ist um 19 Uhr. Herzliche Einladung an alle Interessierten!


Rückblick zur Sitzung am 06.03.2017

Verschiedene Baumaßnahmen in Wolfschlugen
Ortsbaumeister Michael Göppinger informierte über den aktuellen Sachstand bei den verschiedenen Baumaßnahmen in Wolfschlugen:
- Verlängerung der Gas- und Wasserleitung in der Nürtinger Straße
  Die Firma Waggershauser hat in der KW 10 mit der weiteren Verlegung der Gas- und
  Wasserleitung in der Nürtinger Straße begonnen. Für die Bauarbeiten wird es auch hier
  wieder zu einer einseitigen Straßenführung mit Ampelregelung kommen.
- Fernwärmenetz in der Hardter Straße
Nachdem der Kälteeinbruch und der Winter vorbei sind, wird die ausführende Firma Brodbeck bis Ende März den Asphalt in der Hardter Straße einbauen.
- Erschließung des Baugebiets Wilhelm-/Küferstraße
Die Erschließung liegt im Zeitplan. Die Firma Schwenk hat mit dem Straßenbau begonnen.
- Erschließung des Baugebiets „Mozart-/Birkenweg“
Der Regenwasserkanal bis zum Auchtwiesengraben ist verlegt. Jetzt werden die weiteren Kanalarbeiten für das Baugebiet durchgeführt.
- Kläranlage Wolfschlugen
Der neue Geröllfang wurde zwischenzeitlich eingebaut.
- Anschluss- und Obdachlosenunterbringung in der Rathausstr. 2
Der Bau der Unterkunft befindet sich im Zeitplan. Derzeit wird der Rohbau durch die Firma Wezel erstellt.

Bau eines Wohnheimes zur Anschluss- und Obdachlosenunterbringung, Rathausstraße 2
- geänderte Ausführung
Bürgermeister Matthias Ruckh begrüßte in der vergangenen Sitzung Architekt Andreas Kommritz. Dieser informierte, dass für die richtige Nutzung des Dachgeschosses eine Änderung an den Dachgauben vorgenommen werden muss. „Diese sollten um 60 cm erhöht werden“, so der Architekt. Ansonsten ändert sich an der Gebäudehöhe bzw. dem Dach nichts. Die Änderung erfordert ein Baugenehmigungsverfahren. Auch das Gremium stimmte der Änderung einstimmig zu. Andreas Kommritz wurde beauftragt, das Änderungsbaugesuch zu erstellen und als nächstes wird das Genehmigungsverfahren beim Landratsamt Esslingen erfolgen.

Blockheizkraftwerk an der Sporthalle in der Nürtinger Straße 81
- Vergabe der Gewerke Heiztechnik, Elektroarbeiten und Rohbau
Bürgermeister Matthias Ruckh begrüßte in der vergangenen Sitzung Markus Waser und Herrn Kinder von den beteiligten Ingenieurbüros. Das Ingenieurbüro hat für den Neubau der Energiezentrale für Wärme- und Stromerzeugung zur Versorgung von drei Gebäuden auf dem Sportareal den Anteil Heiztechnik und Elektroinstallationsarbeiten ausgeschrieben. Die Fachleute informierten über die Ausschreibungsergebnisse aus der Submission am 17. Februar 2017. Bei der öffentlichen Ausschreibung für die Sanitäranlagen, Wärmeversorgungsanlagen und Gebäudeautomation sind insgesamt 7 Angebote eingegangen. Herr Waser informierte, dass bei der Prüfung festgestellt wurde, dass 4 Angebote wegen Unvollständigkeit bzw. fehlendem Interesse zur Nachlieferung von Unterlagen ausgeschlossen werden mussten. „Es konnten somit nur noch 3 Angebote gewertet werden“, so Waser. Das Ergebnis der rechnerischen, sachlichen und fachtechnischen Prüfung hat ergeben, dass die Firma Sülzle Kopf GmbH aus Sulz am Neckar der günstigste Bieter ist. Das Fachbüro empfahl dem Gremium die Vergabe an dieses Unternehmen. Anschließend informierte Herr Kinder über die beschränkte Ausschreibung für die Elektroinstallationsarbeiten. „Hier haben 4 Firmen ein Angebot abgegeben“, teilte der Ingenieur mit. „Hier konnten wir alle Angebote werten.“ Die umfassende Prüfung ergab, dass die ortsansässige Firma Maier Elektrotechnik GmbH der günstigste Bieter ist. „Die Firma ist uns bekannt und ich empfehle Ihnen die Vergabe entsprechend“, so Kinder.

Bürgermeister Matthias Ruckh informierte abschließend noch, dass die Rohbauarbeiten für das Blockheizkraftwerksraum an die Firma Schatz projectbau GmbH aus Schorndorf vergeben werden sollen. Der Gemeinderat nahm die Ausführungen der Fachplaner sowie des Rathauschefs zustimmend zur Kenntnis und stimmte einstimmig für die Vergabe der Elektroinstallationsarbeiten an die Firma Maier Elektrotechnik GmbH aus Wolfschlugen zu einem Angebotspreis von 32.333,13 € brutto und der Rohbauarbeiten des BHKW-Raums an die Firma Schatz projectbau GmbH zum Preis von 115.430,00 €. Das Gewerk Sanitäranlagen, Wärmeversorgungsanlagen und Gebäudeautomation wurde an die Firma Sülzle Kopf GmbH aus Sulz am Neckar zu einem Angebotspreis von 416.784,84 € vergeben. Die Wartungsarbeiten werden nach Abschluss der Bauausführung direkt an den Hersteller vergeben.

Anschluss- und Obdachlosenunterbringung in der Rathausstr. 2
- Vergabe der Gewerke Gipser, Fenster, Trockenbau und Natursteinarbeiten
Bürgermeister Matthias Ruckh informierte, dass für den Bau der Anschluss- und Obdachlosenunterbringung weitere Gewerke in der Sitzung vergeben werden sollen. Das Architekturbüro Kommritz hat alle Arbeiten beschränkt ausgeschrieben. Andreas Kommritz vom gleichnamigen Büro informierte über die Ergebnisse der am 20. Februar stattgefundenen Submission:
- Gewerk Gipserarbeiten, innen und außen, Gerüstarbeiten:
Zur Submission lagen 9 Angebote vor, die alle auch gewertet werden konnten. Der günstigste Bieter war die Firma Albert Haussmann GmbH aus Nürtingen zu einem Angebotspreis von 56.159,67 € brutto.
- Gewerk Trockenbauarbeiten:
Auf die beschränkte Ausschreibung sind 10 Angebote eingegangen. Auch hier konnten alle Angebote gewertet werden. Der günstigste Bieter ist die Firma Bader Trockenbau GmbH aus Göppingen. Diese haben ein Angebot mit einer Vergabesumme von 44.973,08 € abgegeben.
- Fenster- und Rollladenarbeiten:
Hier haben lediglich 2 Firmen ein entsprechendes Angebot abgegeben. Die Firma E. Röschel GmbH aus Neuffen war der günstigste Bieter. Andreas Kommritz informierte das Gremium, dass im Angebotspreis von 31.542,44 € bereits die Mehrkosten für einen Farbrahmen außen sowie die Nachströmventile an den Fenstern enthalten sind. „Wir schlagen Ihnen vor, die Fenster außen in einem hellen grau zu bestellen“, so Kommritz. Diese Farbe passt sich dann entsprechend an die Rathausfassade an. Zur Diskussion gestellt wurde noch, ob die Mehrkosten für eine 3-fach Verglasung in Höhe von 2.083,00 € investiert werden sollen. „Angesichts der Lage direkt an der Straße“, so der Architekt, „ kann ich Ihnen nur empfehlen, diese Mehrkosten auszugeben.“ Der Schultes informierte seine Ratsmitglieder, dass die Vergabesumme dennoch unter der Kostenberechnung liegt. Das Gremium war sich hier einig, dass dies gut investiertes Geld ist.
- Gewerk Natursteinarbeiten Granit – Treppe & Innen-Fensterbänke:
Andreas Kommritz informierte das Gremium, dass er aufgrund der Nutzung des Gebäudes empfiehlt, dass die Treppe nicht wie ursprünglich geplant mit Bodenfliesen belegt wird, sondern ebenfalls mit einem Granit-Naturstein. „Hier wohnen viele Menschen und die Haltbarkeit von einem Naturstein ist deutlich besser und rechtfertigt die Mehrkosten.“ Auch die Verwaltung kann die Argumente des Architekten nur verstehen und nachvollziehen. Für das Gremium war ebenfalls schnell klar, dass dies eine Entscheidung ist, die sinnvoll ist.
Anschließend an die Ausführungen des Architekten Andreas Kommritz stimmte das Gremium einstimmig für die Vergabe der Gewerke wie folgt:
1) Das Gewerk Gipserarbeiten wird zu einem Angebotspreis von 56.159,67 € an die Firma Albert Haussmann GmbH aus Nürtingen vergeben.
2) Die Trockenbauarbeiten wird die Firma Bader Trockenbau GmbH aus Göppingen zu einem Angebotspreis von 44.973,08 € übernehmen.
3) Die Firma E. Röschel GmbH aus Neuffen wird die Fenster- und Rollladenarbeiten ausführen. Es werden Fenster mit entsprechender 3-fach Verglasung verbaut. Der Angebotspreis liegt bei 33.625,44 €.
4) Das Gewerk Natursteinarbeiten wird an die Firma Werner Schwarz aus Nürtingen zu einem Angebotspreis von 9.135,97 € vergeben.

Freiwillige Feuerwehr Wolfschlugen
- Neufassung der Feuerwehrsatzung
In der vergangenen Gemeinderatssitzung informierte Hauptamtsleiterin Anke Edelmann darüber, dass die derzeitige Feuerwehrsatzung aus dem Jahr 2007 stammt. Es gab zwischenzeitlich neben gesetzlichen Änderungen auch redaktionelle Anpassungen in der Mustersatzung. „Es ist somit notwendig, unsere Satzung den neuen Gegebenheiten anzupassen“, so die Amtsleiterin. Viele der Punkte, die jetzt offiziell in der Satzung zu lesen sind, wurden bereits in der Praxis von der Freiwilligen Feuerwehr so gehandhabt. Die vom Gemeinderat einstimmig beschlossene Feuerwehrsatzung finden Sie ebenfalls in dieser Ausgabe des Mitteilungsblattes unter „Öffentliche Bekanntmachungen“. Die Feuerwehrsatzung tritt zum 01.04.2017 in Kraft.

Freiwillige Feuerwehr Wolfschlugen
- Neufassung der Feuerwehr-Entschädigungssatzung
Am 10.12.2007 wurde damals neben der Feuerwehrsatzung auch die Entschädigungssatzung für die Feuerwehrangehörigen sowie die Funktionsträger beschlossen. Die bislang gültigen Entschädigungssätze sind nicht mehr aktuell und deshalb schlug die Verwaltung vor, diese entsprechend anzupassen. „Auch der Landesfeuerwehrverband ist derzeit an der Überarbeitung der Sätze dran“, informierte Edelmann. Folgende Änderungen wurden mit einer Enthaltung vom Gremium angenommen:
1) Aufwandsentschädigung bei Einsätzen wird von 10,00 € auf 12,00 € pro Stunde angehoben.
2) Die Entschädigung für Aus- und Fortbildungslehrgänge wurde um 1,00 € erhöht.
3) Die Funktionsträger erhalten für die Vielzahl der zu leistenden Tätigkeiten folgende Aufwandsentschädigung:
- Feuerwehrkommandant:                       1.800,00 €/Jahr
- Stellvertreter des Kommandanten:         je 600,00 €/Jahr
- Jugendfeuerwehrwart:                             400,00 €/Jahr
- Stellvertreter des Jugendfeuerwehrwarts : 200,00 €/Jahr
- Zugführer/Gruppenführer:                      je 60,00 €/Jahr
- Geräte-, Fahrzeug- und Zeugwarte: 12,00 €/Stunde (nach Aufwand)

Die Erhöhung der Aufwandsentschädigung für die Funktionsträger führt zu jährlichen Mehrausgaben in Höhe von ca. 2.500,00 €. Gemeinderat Achim Deuschle interessiert sich, was von Seiten des Landesfeuerwehrverbandes empfohlen wird. Anke Edelmann teilt mit, dass beim Entwurf von 210,00 € pro Monat für den Kommandanten die Rede ist. „Wir wären mit umgerechnet 150,00 € pro Monat unter diesen Sätzen.“ Für den Fraktionsvorsitzenden der FB, Karl Münzinger, ist die Anpassung nachvollziehbar. „Dennoch“, so Münzinger, „ist die Erhöhung beim Kommandanten und den Stellvertretern doch sehr deutlich.“ Er erkundigt sich, wie denn die anderen Wehren in den Nachbarkommunen ihre Funktionsträger entschädigen. Bürgermeister Matthias Ruckh informiert, dass viele der Feuerwehren gerade noch in den Verhandlungen sind und zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht so weit sind. „Ich weiß, dass die Gemeinde Neckartailfingen erst aktuell ihre Sätze angepasst hat.“ Einig war sich das Gremium, dass die Arbeit in der Feuerwehr für die Bürgerinnen und Bürger in Wolfschlugen sehr wichtig ist und man dankbar ist für die Übernahme dieses Ehrenamtes. Mit einer Enthaltung folgte das Gremium dem Verwaltungsvorschlag und passte die Feuerwehr-Entschädigungssatzung an. Diese tritt ebenfalls zum 01.04.2017 in Kraft. Die komplette Satzung finden Sie ebenfalls in dieser Ausgabe des Amtsblattes. Abschließend informierte Hauptamtsleiterin Edelmann noch darüber, dass die Anpassung der Entschädigung bei Einsätzen sich auch auf die Kostenersatzsatzung der Feuerwehr auswirkt. „Bei kostenpflichtigen Einsätzen wurden bislang immer entsprechend der Entschädigungssatzung 10,00 € pro Stunde und Feuerwehrangehörigem abgerechnet“, so die Amtsleiterin. „Dies erhöht sich ab 01.04.2017 aufgrund der neuen Entschädigungshöhe auf 12,00 €. Die 1. Satzung zur Änderung der Satzung zur Regelung des Kostenersatzes für Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr Wolfschlugen finden Sie ebenfalls in dieser Mitteilungsblattausgabe.

Vergabe der Bauplätze Wolfloch und Wiesenweg
Die Gemeindeverwaltung hatte die aus der Umlegung des Baugebietes „Wolfloch“ hervorgegangenen 4 Bauplätze sowie ein Bauplatz im Wiesenweg ausgeschrieben. In den Vergaberichtlinien vom September 2016 wurde vom Gemeinderat festgelegt, dass die Bauplätze an Familien mit Kind bzw. Kindern vergeben werden sollen. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist sind insgesamt für alle 5 Bauplätze 44 Bewerbungen eingegangen. Es mussten zwei Bewerbungen aufgrund fehlender Kinder vom Verfahren ausgeschlossen werden. Jede Familie konnte sich lediglich auf einen Platz bewerben. Von Seiten des Gremiums wurde beschlossen, dass die Vergabe der Plätze mittels Los erfolgen soll. „Wir bitten um ihr Verständnis, dass aus Datenschutzgründen wir die Namen in der Sitzung nicht öffentlich verlesen können“, so der Rathauschef. Dem Gremium lagen selbstverständlich die Bewerber mit der entsprechenden Bewerbungsnummer namentlich vor. Pro Platz wurden, sofern vorhanden, vier Bewerber in entsprechender Rangfolge gezogen. „Wir werden sowohl die ausgewählten Bewerber wie auch leider alle nicht gezogenen Bewerber über das Ergebnis informieren“, teilte Ruckh mit. Als Glücksfee wurde Gemeinderätin Ellen Balz bestimmt. Ortsbaumeister Michael Göppinger assistierte und informierte vor der Losziehung noch über die jeweilige Anzahl der Bewerber:

- Wolfloch, Flst. 4449: Zwei Bewerber. Es wurde der Erst- und Zweitplatzierte ausgelost.
- Wolfloch, Flst. 4450: 25 Bewerber, davon konnten 24 Bewerbungen berücksichtigt werden. Hier wurden entsprechend vier Familien ausgelost.
- Wolfloch, Flst. 4460: Sechs Bewerbungen. Es konnten alle berücksichtigt werden. Auch hier wurden entsprechend vier Bewerbungen mit Rangfolge gezogen.
- Wolfloch, Flst. 4461: Sechs Bewerber, die alle berücksichtigt werden konnte. Es wurden vier Familien per Los gezogen.
- Wiesenweg, Flst. 35/15: Sechs Bewerber, davon konnten 5 Bewerbungen berücksichtigt werden. Auch hier wurden entsprechend vier Bewerbungen mit Rangfolge gezogen.


 

Rückblich zur Sitzung vom 27.03.2017

Sanierung des Radweges
Bürgermeister Matthias Ruckh informierte, dass der Radweg im Bereich „Horber Wald“, der sich auf der Gemarkung Neuhausen und Filderstadt-Sielmingen befindet, in Kürze saniert wird. Die Kosten für die Sanierung trägt zu 50% das Land. Die Restkosten tragen die Stadt Filderstadt und die Gemeinde Neuhausen. „Die Gemeinde Wolfschlugen“, informierte der Schultes, „beteiligt sich durch die zur Verfügungstellung der benötigten Ökopunkten zum Ausgleich der Versiegelung.“ Da dieser Abschnitt ein beliebter Radweg ist, freut sich Bürgermeister Ruckh darüber, dass nach über 3-jährigem Bemühen der Verwaltung dieser interkommunale Kompromiss zustande gekommen ist.

Eröffnung des Rossmann-Marktes
Der Vorsitzende informierte das Gremium und die anwesende Bürgerschaft darüber, dass am Samstag, den 08.04.2017 die Eröffnung des Rossmann-Marktes erfolgen wird. Der Drogeriemarkt wird von Montag bis Samstag von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet haben.

Baugebiet „Wilhelm-/Küferstraße“
In der vergangenen Sitzung lud Bürgermeister Matthias Ruckh das gesamte Gremium, die Anlieger sowie die Bevölkerung zur Eröffnung des Baugebiets „Wilhelmstraße/Küferstraße“ am Montag, den 10.04.2017 um 16.30 Uhr ein.

Verschiedene Baumaßnahmen in Wolfschlugen
Ortsbaumeister Michael Göppinger informierte über den aktuellen Sachstand bei den verschiedenen Baumaßnahmen in Wolfschlugen:
- Verlängerung der Gas- und Wasserleitung in der Nürtinger Straße
  Der Bau geht zeitlich gut voran. Teile des Grabens konnten auch bereits 
  wieder verschlossen werden.
- Fernwärmenetz in der Hardter Straße
  Die Asphalttragschicht zwischen der Grötzinger Straße und Am Grünen Weg 
  wurde eingebaut.
- Erschließung des Baugebiets Wilhelm-/Küferstraße
  Der Asphaltdeckeneinbau hat am 27.03.2017 begonnen. Die Erschließung ist
  somit in den Endzügen.
- Erschließung des Baugebiets „Mozart-/Birkenweg“
  Derzeit wird die Gas- und Wasserleitung in diesem neuen Baugebiet verlegt.
- Kläranlage Wolfschlugen
  Die Phosphatfällstation ist weitestgehend fertig gestellt.
- Sanierung Höfelweg
  Mit der Sanierung des Höfelwegs zwischen dem Aussiedlerhof Mack und Im
  Grund wurde begonnen. Der Weg ist noch bis Mitte KW 14 benutzbar.
  Danach ist eine Nutzung bis voraussichtlich 07.04.2017 nicht mehr möglich.

Zustimmung zu den Wahlen des Feuerwehrkommandanten sowie der beiden stellvertretenden Feuerwehrkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Wolfschlugen und Verabschiedung von Feuerwehrkommandant Harald Schramm
In der diesjährigen Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wolfschlugen wurde die Nachfolge des langjährigen Feuerwehrkommandanten Harald Schramm geregelt. Harald Schramm, der bereits seit 1987 der Feuerwehr Wolfschlugen vorstand, hat sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Die Einsatzabteilung entschied sich in der Versammlung für Marco Schroth als Nachfolger. Dieser ist bereits seit 15 Jahren als stellvertretender Kommandant tätig gewesen. Jetzt soll er gemeinsam mit dem bisherigen Stellvertreter Udo Schäfer sowie dem neu gewählten Stellvertreter Christoph Schroth die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Wolfschlugen übernehmen. Nach dem Feuerwehrgesetz und der Feuerwehrsatzung bedarf die Wahl der Zustimmung des Gremiums. In der vergangenen Gemeinderatssitzung bestätigte der Gemeinderat einstimmig die Wahl und Bürgermeister Matthias Ruckh überreichte dem neuen Feuerwehrkommandanten Marco Schroth sowie dem neuen Stellvertreter Christoph Schroth die Ernennungsurkunde. Udo Schäfer konnte leider beruflich bedingt an der Sitzung nicht teilnehmen.

Nach der Ernennung dankte der Vorsitzende Harald Schramm und seiner Frau Hannelore für den Einsatz und die Unterstützung zum Wohl der Gemeinde Wolfschlugen in den letzten 30 Jahren. „Als ich mir überlegt habe, ob ich in die Schule gehe, oder lieber noch ein Jahr im Kindergarten bleibe, sind Sie, Herr Schramm, 1976 schon in die Feuerwehr eingetreten“, so der Schultes. Bereits 12 Jahre später hat er diesen verantwortungsvollen Posten übernommen und die Feuerwehr auch die gesamten 30 Jahre sehr verantwortungsbewusst geleitet. „In der Zeit gab es auch immer wieder große Ereignisse, die einen kühlen Kopf benötigt haben“, so Ruckh. „Ich möchte hier nur an den Großbrand bei der Firma Schreiber 1994 erinnern oder an den Sturm Lothar an den Weihnachtsfeiertagen.“ Die Feuerwehr unter der Leitung von Harald Schramm hatte allerdings auch erfreuliche Ereignisse zu feiern. „Das Jubiläum zu 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wolfschlugen im Jahr 2016 wird mir immer in sehr guter Erinnerung bleiben.“ Bürgermeister Ruckh dankte Hannelore Schramm, die in den letzten 30 Jahren ihren Mann immer sehr unterstützt hat. „Sie haben viele Stunden auf ihren Mann verzichten müssen und ihn unterstützt. Dies ist nicht selbstverständlich.“ Als Dankeschön von der Gemeinde überreichte der Rathauschef dem Ehepaar Schramm einen Hotelgutschein sowie einen kleinen Blumengruß. „Wir wünschen Ihnen viel Erholung alleine oder aber auch mit der Familie“, so Ruckh. Auch die Feuerwehrkameraden nutzten die Sitzung noch, um ihrem ehemaligen Kommandanten ein Präsent zu überreichen. „Wir danken Dir, Harald, aber auch natürlich Dir, Hanne, für die vielen Stunden für die Feuerwehr Wolfschlugen“, so der Nachfolger Marco Schroth. Bevor sich der ehemalige Kommandant Harald Schramm noch für das entgegengebrachte Vertrauen von Seiten des Gemeinderats und der Verwaltung bedankte und dies auch seinem Nachfolger wünschte, hatte Bürgermeister Ruckh noch einen letzten Wunsch. „Ich hoffe, Frau Schramm, dass Sie weiterhin das Küchenteam unterstützen, wenn es um die legendären Maultaschen der Feuerwehrfrauen Wolfschlugen geht, die bei keinem Feuerwehrhock wegzudenken sind.“

Kläranlage Wolfschlugen – 2. Bauabschnitt
- Vergabe der Maschinentechnischen Ausrüstung und Stahlbau
Bürgermeister Matthias Ruckh begrüßte in der vergangenen Sitzung Christian Sachs vom Ingenieurbüro Weber GmbH. Für die Modernisierung der Kläranlage wurden verschiedene Gewerke im Rahmen der maschinentechnischen Ausrüstung sowie Stahlbau öffentlich ausgeschrieben. Der Fachmann informierte, dass auf die ausgegebenen sieben Angebote lediglich drei Angebote abgegeben wurden. Die Kostenschätzung des Ingenieurbüros lag bei 146.000 €. Der günstigste Bieter, die Firma Bauser GmbH aus Waiblingen, hat ein Angebot über 152.495,73 € abgegeben. „Das Angebot weicht um 4% von der Kostenschätzung ab“, so Sachs, „aber dies liegt noch im Rahmen.“ Die beiden anderen Anbieter lagen bei über 200.000 €. Christian Sachs teilt mit, dass dem Ingenieurbüro Weber das Unternehmen bekannt sei und sie deshalb dem Gemeinderat eine Vergabe an das Unternehmen empfehlen. Bezüglich des Geländers informierte der Ingenieur, dass im Ausschreibungsergebnis von 152.495,73 € nur an den Stellen ein Edelstahlgeländer ausgeschrieben wurde, wo es entsprechend vorgeschrieben ist. „Alle anderen oberirdischen Geländer“, teilte Sachs mit, „sind nur verzinkt ausgeschrieben worden.“ Bürgermeister Ruckh informierte, dass es hier die Möglichkeit gibt alle Geländer in Edelstahl auszuführen. „Dies führt zu Mehrkosten in Höhe von 10.834,95 €. Die Verwaltung würde dies aber dennoch befürworten.“ Das Gremium war sich allerdings mit einer Gegenstimme einig, dass diese zusätzlichen Kosten eingespart werden sollen. Der Auftrag wurde einstimmig an den wirtschaftlichsten Bieter, die Firma Dipl.-Ing. Bauser GmbH aus Waiblingen zu einem Angebotspreis von 152.495,73 € vergeben.

Information zur Flüchtlingsunterbringung in Wolfschlugen
Bürgermeister Matthias Ruckh informierte in der vergangenen Sitzung über die Veränderungen bezüglich der Flüchtlingsunterbringung in Wolfschlugen. „Der Landkreis hat den Gemeinden neue Zahlen zur Erst- und Anschlussunterbringung vorgelegt“, so der Rathauschef. Im Landkreis Esslingen geht man von 3.500 Personen in der Erstunterbringung und 2.000 Personen in der Anschlussunterbringung aus. Für die Erstunterbringung oder auch vorläufige Unterbringung genannt ist der Landkreis zuständig, während die Anschlussunterbringung von den Kommunen zu bewältigen ist. „Wir wurden darüber informiert,“ so der Schultes, „dass die Planungen für die modulare Unterkunft in Holzbauweise in der Daimler Straße für die Erstunterbringung gestoppt wird.“ Das Zelt in der Daimlerstraße soll im 3. Quartal 2017 geschlossen werden. Die Container für die Erstunterbringung in den Winkelwiesen sollen ebenfalls geschlossen werden. Künftig wird Wolfschlugen im Rahmen der Anschlussunterbringung Unterkünfte zur Verfügung stellen müssen.“ Aufgrund der bisherigen Unterstützung des Landkreises bei der Erstunterbringung ist die Gemeinde im Jahr 2017 von der Aufnahmeverpflichtung in diesem Jahr freigestellt. „Für 2018 sieht es aber anders aus“, informierte Ruckh. Nach der Quote wären es 49 Personen, die aufgenommen werden müssen. Nachdem der Landkreis aber die Möglichkeit hat im Falle der Zunahme der Flüchtlingsströme wieder kurzfristig ein Zelt aufzubauen, wird diese „Vorhaltung der Notreserve“ positiv auf die Flüchtlingszahlen angerechnet. „Für 2018 sind wir nach derzeitigem Stand zur Aufnahme von 24 Personen verpflichtet.“ Durch die bisherigen Anstrengungen und angesichts der derzeitigen Zahlen sind Verwaltung und auch das Gemeinderat beruhigt, dass diese Zahl durch den derzeitigen Neubau in der Rathausstraße 2, in der 23 Personen unterkommen sollen,  abgedeckt werden kann. „Weitere Prognosen in die Zukunft können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden“, stellte der Vorsitzende fest. Nach den derzeitigen Zahlen des LRA wären jährlich 28 Menschen in der Gemeinde aufzunehmen. Somit wird diese Aufgabe uns alle weiter beschäftigen. Abschließend dankte Ruckh noch allen Ehrenamtlichen des AK Asyl, die sich für alle Flüchtlinge hier am Ort engagieren. „Wir brauchen Sie für die Integration am Ort. Unsere zukünftige Aufgabe wird es verstärkt sein, die Personen in der Anschlussunterbringung Sprache, berufliche Möglichkeiten und unsere Kultur näher zu bringen, um klar zu kommen in unserer Gemeinschaft.“

Fortschreibung des Regionalverkehrsplans Region Stuttgart
- Beteiligung zum Entwurf – Stellungnahme der Gemeinde
In der vergangenen Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Matthias Ruckh über die Fortschreibung des Regionalverkehrsplans der Region Stuttgart. Dieser enthält Maßnahmen für den Straßenverkehr, Öffentlichen Personennahverkehr sowie den Fahrradverkehr. „Wir als Kommune sollen zu den Überlegungen eine entsprechende Stellungnahme abgeben“, informierte der Rathauschef. Bürgermeister Ruckh stellte alle interessierten Besuchern sowie dem Gremium die im Regionalplan festgehaltenen Maßnahmen vor. Einig war sich das Gremium, dass der Öffentliche Nahverkehr ausgebaut und verbessert werden muss. Beim Radverkehr soll in der Stellungnahme aufgenommen werden, dass es sowohl für den Schülerverkehr wie auch für Arbeitnehmer wichtig ist eine Radwegverbindung entlang der L1205 zwischen Wolfschlugen und Sielmingen sowie begleitend entlang der Grötzinger Straße K1222 zu erhalten. Diese Stellungnahme wurde vom Gremium einstimmig beschlossen. Beim Öffentlichen Personennahverkehr ist als Maßnahme die Verlängerung der S-Bahn nach Neuhausen auf den Fildern bereits enthalten. „Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme höchster Dringlichkeit, die lt. jüngster Presseberichterstattung bis 2023 etwa umgesetzt sein soll“, so der Rathauschef. Damit auch Wolfschlugen künftig besser an das Neckartal in Richtung Esslingen oder Ostfildern angebunden ist, ist es unumgänglich die Buslinie 120 zu erweitern. „Neben den Schülern, die die Schule in Neuhausen besuchen, nehmen viele Wolfschlüger den täglichen Weg zur Arbeit in die Richtung Neuhausen, Ostfildern, Esslingen auf sich.“ Die Verwaltung wurde einstimmig beauftragt entsprechend das Voranbringen der Buslinie 120 bei Beibehaltung der guten Verbindung der Linie 74 in ihrer Stellungnahme zu fordern. Verschiedene Meinungen gab es im Gremium zum Thema der im Regionalplan festgehaltenen Straßenverkehrsmaßnahmen. In der direkten Nachbarschaft ist die Umfahrung von Nürtingen-Oberensingen mittels einer Tunnellösung enthalten. Außerdem möchte auch die Gemeinde Neuhausen eine Ortsumgehung in den Maßnahmenkatalog aufgenommen haben. Die Umfahrung von Wolfschlugen ist ebenfalls noch im Maßnahmenkatalog enthalten. Gemeinderat Jochen Knapp stellte die Frage, ob die Gemeinde die Ortsumfahrung von Wolfschlugen im Regionalplan beibehalten möchte. Der Vorsitzende erklärt, dass im Falle der Tunnellösung für Oberensingen man im gleichen Zug auch über die Ortsdurchfahrt von Wolfschlugen nachdenken müsse. Er möchte deshalb auf jeden Fall diese Maßnahme nicht aus dem Regionalplan streichen, auch wenn diese Umgehung wahrscheinlich nie kommen werde. Wichtig ist auf jeden Fall den Zustand des Straßenbelags in der Esslinger und Nürtinger Straße zu erneuern, um den Lärm zu reduzieren für die Anwohner. Für Gemeinderätin Gabriela Wiesmann kommt eine Umgehung von Wolfschlugen nicht in Frage. „Der von der Verwaltung geplanten Stellungnahme zu diesem Punkt werde ich also nicht zustimmen“, so die Fraktionsvorsitzende. Gemeinderat Bernd Schäfer appelliert an seine Ratskollegen die Maßnahme nicht aus dem Katalog zu streichen. „Ich möchte mir die Option es nochmals diskutieren zu können offen halten. Wenn wir es jetzt rausnehmen dann ist es erledigt“, so Schäfer. Dies ist auch die Sicht der Verwaltung. Das Gremium einigte sich mit zwei Enthaltungen und drei Gegenstimmen, dass die Maßnahme zur Ortsumfahrung nicht aus dem Regionalplan gestrichen werden soll und dass im Falle der Tunnellösung in Oberensingen die Umgehungstrasse bzw. die Entlastungslösung der Gemeinde beispielsweise durch den Einbau neuen lärmmindernden Asphalts bzw. eines neuen Belags in der Ortsdurchfahrt mit bedacht werden soll.

19. Bundestagswahl am 24.09.2017
- Wahlhelferentschädigung
Hauptamtsleiterin Anke Edelmann informierte in der vergangenen Sitzung, dass dieses Jahr erneut die Wahl zum Bundestag stattfindet. „Die Wahl kann nur durch den Einsatz und das Engagement vieler ehrenamtlicher Wahlhelfer stattfinden“, stellte die Amtsleiterin fest. Sie informierte weiter, dass nach der Bundeswahlordnung den Wahlhelfern lediglich ein Zehrgeld gewährt wird. Um allerdings weiterhin qualifizierte Wahlhelfer zu bekommen, möchte die Verwaltung an der bisherigen Praxis der zusätzlichen Entschädigung gemäß der Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit festhalten. Der Gemeinderat erklärte sich einstimmig einverstanden, dass auch bei der diesjährigen Bundestagswahl die Wahlhelfer entsprechend ihres zeitlichen Einsatzes nach der Satzung entschädigt werden.

Verkaufsoffener Sonntag bei der Leistungsschau des BdS am 30.04.2017
Die Verwaltung informierte, dass auch in diesem Jahr wieder eine Leistungsschau, veranstaltet durch den Bund der Selbständigen, veranstaltet werden soll. Bürgermeister Matthias Ruckh informierte, dass hierfür der 30.04.2017 festgelegt wurde. „In diesem Zusammenhang“, so Hauptamtsleiterin Anke Edelmann, „ist wieder ein verkaufsoffener Sonntag von 12-17 Uhr geplant.“ Für die Umsetzung ist eine Allgemeinverfügung für das Gemeindegebiet Wolfschlugen notwendig. Es wurden vorab alle drei am Ort ansässigen Kirchen um eine Stellungnahme gebeten. „Nach Rücksprache mit den Vertretern der Kirchen“, so der Rathauschef, „tragen diese den Wunsch des BdS mit, haben allerdings auch darauf hingewiesen, dass der Sonntag grundsätzlich als Ruhetag zu sehen ist und von daher von einer Häufigkeit abgesehen werden soll.“ Das Gremium fasste anschließend mit einer Enthaltung den Beschluss, dass der verkaufsoffene Sonntag im Rahmen der Leistungsschau genehmigt wird. Die Verwaltung wurde beauftragt die entsprechende Allgemeinverfügung zu erlassen. Diese finden Sie in dieser Ausgabe des Amtsblattes unter Öffentliche Bekanntmachungen.

Übersicht über die Spenden im Jahr 2016
- Beschluss über die Annahme
Kämmerin Brigitte Ziegler informierte in der vergangenen Sitzung, dass im Jahr 2016 bei der Gemeinde Wolfschlugen Spenden in Höhe von insgesamt 18.287,82 € eingegangen sind. „Diese müssen von Seiten des Gemeinderats noch angenommen werden“, so die Amtsleiterin. Sie berichtete weiter, dass neben Spenden von Privatpersonen auch etliche Spenden von Gewerbetreibenden vereinnahmt werden konnten. Bürgermeister Matthias Ruckh dankte vor der Beschlussfassung noch allen Spenderinnen und Spendern herzlich für deren Bereitschaft für verschiedene Zwecke Geld zu spenden. „Es ist nicht selbstverständlich und schätzen diesen finanziellen Einsatz sehr“, so der Rathauschef. Im Anschluss daran stimmte das Gremium einstimmig für die Annahme der eingegangenen Spenden.

Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2017 des Gewerbezweckverbands Wirtschaftsraum Nürtingen
Die Gemeinde Wolfschlugen ist Mitglied im Gewerbezweckverband Wirtschaftsraum Nürtingen. Am 22.05.2017 findet die Verbandsversammlung statt, in der die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan 2017 beschlossen werden soll. Der Vorsitzende informierte, dass er als Stimmführer vom Gremium beauftragt werden muss entsprechend abzustimmen. Dies wurde so auch einstimmig beschlossen.

Änderung der Buslinie 120 Wolfschlugen
- Anbindung der Siedlung
Die Gemeinde Wolfschlugen ist im Bereich des Öffentlichen Nahverkehrs über zwei Buslinien angebunden. Während die Linie 74 in Richtung Bernhausen den gesamten Ort erschließt, endet die Linie 120 in Richtung Esslingen von Neuhausen kommend derzeit an der Haltestelle Löwen. Um der Bevölkerung aus der Siedlung und insbesondere den Schülern, die in Neuhausen auf die Schule gehen zu ermöglichen aber auch das Gewerbegebiet an die Buslinie 120 anzubinden, hat die Verwaltung sich Gedanken über eine geänderte Fahrtstrecke gemacht. Die Verwaltung hatte mit dem Betreiber dieser Linie sowie dem Landratsamt Esslingen in Kontakt aufgenommen. Beim gemeinsamen Termin wurden vier verschiedene Varianten besprochen. „ Es wurde festgestellt, dass zum Teil die Varianten aufgrund der engen Taktung nicht möglich sind“, so der Rathauschef. Bei anderen Varianten ist die Erweiterung mit erheblichen Kosten für bauliche Veränderung verbunden oder es sind zusätzliche Busse erforderlich, die bezahlt werden müssten. Die Verwaltung hat versucht im Rahmen des eigenwirtschaftlichen Betriebs durch das Busunternehmen eine Lösung zu finden. „Wir haben eine Variante gefunden, die sowohl mit geringen baulichen Veränderungen wie auch eigenwirtschaftlich betrieben werden kann“, machte Bürgermeister Ruckh deutlich. Er informierte die interessierte Bürgerschaft, dass die neue Trassenführung von Neuhausen kommend über die Esslinger und Nürtinger Straße führt und dann in die Max-Eyth-Straße einbiegt, um künftig hinter dem neuen Rossmann-Markt eine neue Bushaltestelle zu haben. Zurück geht der Weg ebenfalls wieder über die Landesstraße. Die Bushaltestelle in der Schubertstraße entfiele. „Diese Trassenführung hat uns das Unternehmen zugesagt, kann eigenwirtschaftlich erfolgen“, so Ruckh. Der Bus hat allerdings nur 2 bis 3 Minuten Zeit zur Verfügung, um die bisherige Taktung im Netz einhalten zu können. Von Seiten der Gemeinde muss bei der vorgeschlagenen Variante einzig das Umrüsten der Fußgängerampel an der Nürtinger Straße (Querung beim Kinder- und Jugendhaus) auf eine Busanforderungsampel vorgenommen werden. „Bevor weitere Gespräche mit dem Straßenbaulastträger geführt werden, möchten wir aber mit dem Gemeinderat unsere Planungen abstimmen und uns die finanziellen Mittel genehmigen lassen.“ Einig war sich das Gremium, dass die Buslinie 120 erweitert werden muss, aber über die von Seiten der Verwaltung vorgeschlagene Trassenführung herrschte unterschiedliche Meinung. Für Gemeinderätin Gabriela Wiesmann ist die Bushaltestelle in der Max-Eyth-Straße keine Alternative. „Die Schüler müssten zur Querung der Landesstraße die Fußgängerampel am Kinder- und Jugendhaus nutzen und die Schüler gehen nicht den offiziellen Weg.“ Gemeinderat Bernd Schäfer hat die Streckenführung gestoppt und schlägt der Verwaltung deshalb vor, dass der Bus weiter auf der Nürtinger Straße bleibt und über die Daimlerstraße in die Benzstraße bis Wendeplatte beim Albvereinsheim fährt und dort wendet und dann wieder in Richtung Neuhausen fährt. Dadurch kann die Haltestelle an der Sporthalle angefahren werden. Auch Fraktionsvorsitzender Karl Münzinger vertritt die Meinung, dass die bereits von der Linie 74 bekannten Bushaltestellen beibehalten werden sollen. Um Zeit zu sparen, könnte auf die Haltestelle auf Höhe des Aldi-Marktes verzichtet werden und nur ein Ein- und Aussteigen an der Haltestelle vor der Sporthalle erfolgen. Einzig Gemeinderat Lothar Hihn vertrat die Meinung zu nehmen was man bekommt. „Wenn die vorgeschlagene Variante eine gute kostengünstige oder –neutrale Lösung ist, dann würde ich diese jetzt zumindest mal annehmen.“ Mit deutlicher Mehrheit war sich das Gremium einig, dass lediglich die Variante über die Daimlerstraße mit Wendung in der Benzstraße in Betracht kommt. Die Verwaltung wurde beauftragt dies mit dem Busunternehmen zu besprechen und umzusetzen. Als Budget für die Bedarfsampel wurden 20.000,-- € bereitgestellt.

 


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